"Last-Minute-Spezialist" sichert Punkt

altBei der Auftaktbegegnung der 2. Klasse Nord-Mitte zwischen der Union Rainbach/M. und dem ASV Hagenberg kreuzten zwei Liga-Neulinge die Klingen. Während die Gastgeber nach dem Abstieg rasch wieder in die 1. Klasse zurückkehren wollen, waren die Hagenberger in der Vorsaison in der Gruppe Nord-Ost aktiv und belegten dort den neunten Rang.

Bei sehr hohen Temperaturen präsentierten sich die Gäste gegen den Aufstiegsaspiranten, der von Ex-Coach Karl Grünberger betreut wird, von Beginn weg überaus bissig, lauf- und zweikampfstark. Die Hagenberger standen sehr gut und ließen den Gegner kaum ins Spiel kommen. Aus heiterem Himmel gingen dann allerdings die Gastgeber in Führung: In Minute 25 fälschte Christian Wascher eine Flanke unglücklich ins eigene Tor ab. Doch die Habichler-Elf ließ sich durch dieses Missgeschick nicht beirren und glich kurz darauf aus. Hannes Kollross bediente Kevin Siedl, und der knallte das Leder aus gut 25 Metern unhaltbar für Rainbachs Goalie Michael Friesenecker zum 1:1 ins Kreuzeck. Ein Treffer Marke "Tor des Jahres". Noch vor der Pause wäre der ASV beinahe in Führung gegangen, doch Kollross kam, nachdem er seinem Bewacher enteilt war und den Torwart umspielt hatte, ins Straucheln, sodass die Heimischen den Ball vor der Linie klären konnten.

Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag: Nach wenigen Minuten ließ Neo-Legionär Vladimir Stefl, der im Sommer aus Saxen gekommen ist, die Rainbacher Fans mit einem Schuss unter die Latte jubeln, 2:1. In der Folge drängte die Heimelf auf die Entscheidung, die Hagenberger setzten jedoch die taktischen Vorgaben gut um und konnten die Partie offen gestalten. In Minute 88 schlug schließlich Hagenbergs Spezialist für "Last-Minute-Treffer" zu. Bei einem "Tohuwabohu" im Rainbacher Strafraum leitete Wascher den Ball per Kopf zu Andreas Pühringer weiter und der Anitzberger Flügelflitzer versenkte das Spielgerät zum 2:2 im heimischen Kasten. In den Schlussminuten gab es auf beiden Seiten noch gute Möglichkeiten. Die beste Hagenberger Chance vergab der kurz zuvor eingewechselte Adnan Ganibegovic. Doch der "Lucky Punch" wollte keiner Mannschaft mehr gelingen, so blieb es beim insgesamt gerechten 2:2-Unentschieden.
Am Sonntag ist die Union Leopoldschlag im Hagenberger Veichterwaldstadion zu Gast. Die Habichler-Elf wird sich weiter steigern müssen, um gegen die Grenzlandkicker, die in der Auftaktrunde Treffling besiegen konnten, zu bestehen.

Hannes Kollross

 

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