Union Reichenau spricht Mannschaft trotz roter Laterne Vertrauen aus

Wenig zu lachen gab es in der bisherigen Spielzeit für die Union Reichenau-Ottenschlag-Haibach, weilt die Pfister-Truppe doch nach der vorzeitig abgebrochenen Hinrunde der 2. Klasse Nord-Mitte am bitteren Tabellenende. Insbesondere die mangelhafte Durchschlagskraft in der Offensive zog die Union kontinuierlich immer tiefer in den Tabellenkeller. Aufgrund der Entwicklung der Corona-Pandemie steht nun aber auch der Ball bei den Schützlingen von Philipp Pfister still, Geduld scheint in diesen Wochen an oberster Stelle zu stehen. Nichtsdestotrotz gilt es dann sobald als möglich an der ausbaufähigen Torbilanz (10 erzielte Treffer) im Frühjahr zu arbeiten, um die rote Laterne auf schnellstem Wege wieder loszuwerden.

 

Konsequente Einhaltung der Vorschriften

Bereits zu Beginn der neuen Spielzeit musste auch die Union Reichenau, so wie alle Vereine im österreichischen Unterhaus, Hygienemaßnahmen und strikte Vorschriften der Regierung einhalten. „Wir haben uns stets sehr genau an die Präventionskonzepte des Verbandes gehalten. Dabei haben wir vor allem auf die Desinfektion, aber auch auf die Abstandregelung durch zugewiesene Sitzplätze geachtet und diese auch konsequent kontrolliert. Der Bereich der Kantine durfte zudem nicht mehr betreten werden, Getränke und Speisen wurden durch ein Fenster ausgegeben. Das hat alles wirklich super funktioniert“, gewährt der Übungsleiter der Union, Philipp Pfister, einen Einblick in die vereinsintern durchgeführten Maßnahmen.

„Müssen vor dem Gehäuse zielstrebiger werden“

Neben den ungewöhnlichen Vorschriften wirkte sich die Pandemie sinngemäß auch auf die aktiven Akteure und deren Umfeld aus. So standen beispielsweise zu Beginn der Sommervorbereitung noch Einheiten ohne Körperkontakt am Programm, auch während der Meisterschaft hatte man immer wieder mit nicht alltäglichen Situationen umzugehen. „Meine Mannschaft hat eigentlich immer gut zusammengehalten und das Beste aus den Umständen gemacht. Eine äußerst hohe Trainingsbeteiligung spricht außerdem für eine super Stimmung im Team. Daran haben auch die negativen Ergebnisse nichts geändert“, informiert Pfister. Die Ursachen für oftmals nicht überzeugende Auftritte seiner Truppe sieht der Übungsleiter neben der fehlenden Offensivpower auch im immer wieder unterbrochenen Meisterschaftsrhythmus, der durch spontane Spielabsagen nie wirklich aufkommen konnte. „Dennoch müssen wir einfach vor dem Gehäuse zielstrebiger werden und uns in diesem Bereich ganz klar verbessern. Wer keine Tore schießt, wird keine Spiele gewinnen und dann wird es für jede Mannschaft schwierig“, so Philipp Pfister.

Übungsleiter spricht Kader Vertrauen aus

In puncto Transfers gibt man sich bei der Union zurückhaltend und vertraut weiterhin auf den bisherigen Kader. „Es wird voraussichtlich nichts passieren. Ich vertraue auch meiner Mannschaft und weiß, was sie für Qualitäten hat“, verrät der Trainer und setzt folglich auch im Frühjahr auf bewährte Kräfte. Dann soll im Idealfall schnellstmöglich „der Sprung aus dem Tabellenkeller geschafft werden“.


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