SV Sandl mischt nach Hinrunde überraschend im Kampf um den Aufstieg mit - Sektionsleiter Florian Stifter im Interview

Für überaus positive Schlagzeilen sorgte der SV Sandl in der bisherigen Meisterschaftssaison der 2. Klasse Nord-Mitte. Mit einer beeindruckenden Offensivpower, satte 32 Treffer mitumfassend, stellte die Schmalzer-Truppe ihre Kontrahenten regelmäßig vor gehörige Probleme und setzte sich folglich über die Winterpause am starken zweiten Rang fest. Zwar scheint der Meistertitel mit sieben Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Neumarkt i.M. bereits außer Reichweite, die Chancen auf den Aufstieg sind für den SV allerdings durchaus noch am Leben. Ligaportal.at sprach mit Florian Michael Stifter, Sektionsleiter in Sandl, über das starke Abschneiden, die Pandemie und Zukunftsziele.

 

Ligaportal.at: Welches Fazit ziehen Sie nach den bisherigen Runden? Was hat Ihr Team ausgezeichnet?

Stifter: „Es ist im Herbst richtig gut für uns gelaufen, das hätten wir uns im Vorhinein auch nie erwartet. Vor allem der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft hat uns oft den entscheidenden Vorteil verschafft. Es verstehen sich alle im Team super miteinander, das hat man dann auch im Spiel auf dem Platz erkennen können.“

Ligaportal.at: Wie ist man in diesem Jahr mit der Pandemie umgegangen?

Stifter: „Zunächst waren im Sommer alle wieder sehr froh und motiviert, dass wir wieder spielen können. Diese Freude konnten wir dann eigentlich auch bis in den Herbst aufrechterhalten. Natürlich war es dann aber schwieriger, als die Maßnahmen erneut in Kraft getreten sind. Da ist es schon hin und wieder schade, wenn man nicht richtig feiern kann, vor allem wenn wir so eine starke Saison absolvieren. Im Endeffekt haben wir uns dann aber super an die Situation angepasst.“

Ligaportal.at: Wie wurde der Stopp des Fußball-Unterhauses Anfang November bei Ihnen aufgenommen?

Stifter: „Grundsätzlich konnte ich die Entscheidung verstehen und nachvollziehen. Ich hätte aber vielleicht die letzte Runde noch durchgeführt. Dennoch muss man sich auch an die anderen Bereiche des öffentlichen Lebens anpassen. Da muss auch der Hobby- und Amateursport mit den Einschränkungen umgehen, auch wenn dabei vermutlich das Ansteckungsrisiko verhältnismäßig gering ist. Nichtsdestotrotz hatte man diese Entscheidung wohl zu treffen, über den Zeitpunkt lässt sich natürlich streiten.

Ligaportal.at: Hat die Pandemie bei Ihrem Verein bereits finanzielle Spuren hinterlassen?

Stifter: „Ja, wir merken das auf jeden Fall. Wir haben mit Sitzplatznummerierungen gearbeitet und konnten so mit Zuschauern spielen, das hat uns natürlich geholfen. Wir spüren zweifelsohne die Auswirkungen, dennoch ist der Verein nicht in einer Lage, in der seine Existenz bedroht ist.“

Ligaportal.at: Welche Ziele möchte man im Frühjahr noch erreichen?

Stifter: „Im Idealfall wollen wir natürlich den Tabellenplatz halten und um den Aufstieg mitspielen. Neumarkt ist zwar schon weit vorne, aber wer weiß, was noch alles möglich ist. Grundsätzlich wären aber ein Platz unter den besten drei Teams bzw. die Relegation das Ziel.“

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