ASKÖ Luftenberg: Tollem Herbst fehlte nur die Krönung

In der vergangenen Saison der 2. Klasse Nord-Ost belegte die ASKÖ Luftenberg den fünften Rang. "Wir haben uns im Sommer gezielt verstärkt und wollten unter die Top-Drei. Die Mannschaft hat eine tolle Hinrunde absolviert und dieses Vorhaben realisiert. Auch wenn es zum Herbstmeistertitel nicht gerreicht hat, ein großes Lob an das Team", erklärt Trainer Jürgen Panis. Die Luftenberger führten vor dem letzten Spieltag die Tabelle an, schrammten jedoch mit einem enttäuschenden 1:1-Remis gegen Langenstein am Herbstmeistertitel vorbei.

 

Nach beeindruckender Siegesserie, kleiner Hänger auf der Zielgeraden - starke Auswärts-Bilanz

Nach einem Auftakt-"Dreier" in Rechberg und einer 2:5-Heim-Klatsche gegen Perg/Windhaag stürmte die Panis-Elf mit neun Siegen in Serie an die Tabellenspitze. Nach einer Nullnummer in Arbing reichte es gegen Langenstein nur zu einem 1:1-Remis, weshalb die ASKÖ nach dem letzten Match des Jahres den Platz an der Sonne räumen musste. "In Arbing ist es nicht einfach, aber gegen Langenstein haben wir es leider vergeigt. Das ändert aber nichts daran, dass wir eine sensationelle Hinrunde gespielt und stolze 32 Punkte gesammelt haben - in den meisten anderen Ligen wären wir Herbstmeister geworden", so Panis. "Kompliment auch an die zweite Mannschaft, die den Herbstmeistertitel errungen hat". Der Aufstiegsaspirant feierte vier Heimsiege, in der Fremde sind die Luftenberger noch ungeschlagen und holten in sieben Auswärtsspielen beeindruckende 19 Zähler. Während lediglich die Kicker aus Ernsthofen öfter ins Schwarze trafen - Patric Apfolter und Okan Taskin zeichneten für 25 der 39 Treffer des Tabellenzweiten verantwortlich - kassierte die Panis-Elf mit nur zwölf Gegentoren die wenigsten der Liga. "Die Erwartungshaltung war hoch, die Mannschaft hat dem Druck aber standgehalten und das gesteckte Ziel bislang erreicht", ist Jürgen Panis rundum zufrieden.

 

Keine Transfers geplant

In der Winterpause wird sich in Luftenberg der Kader vermutlich nicht bzw. kaum verändern. "Ich habe großes Vertrauen in die Mannschaft, zudem verfügt der Kader über eine entsprechende Qualität, demzufolge ist keine Veränderung geplant. Aber, wenn man um den Aufstieg kämpft, kann sich immer etwas ergeben", schließt der einstige LASK-Profi Transfers nicht grundsätzlich aus. In der Winterpause kicken die Luftenberger in der Halle, ehe Ende Januar die Vorbereitung auf die entscheidende Phase der Meisterschaft in Angriff genommen wird. Ein Trainingslager ist in Planung, konnte bislang aber noch nicht fixiert werden.

 

Spannender Vierkampf um den Aufstieg

Obwohl die ASKÖ Luftenberg als Zweiter auf einem fixen Aufstiegsplatz überwintert, erwartet die Panis-Elf ein weiter Weg, zumal die Top-Vier der Tabelle lediglich durch fünf Punkte getrennt sind. "Nach dem tollen Herbst wollen wir eine gute Rückrunde spielen und zumindest den eroberten zweiten Rang verteidigen. Aufgrund der aktuellen Tabellensituation ist aber sowohl der Meistertitel, als auch ein Nicht-Aufstiegsplatz möglich", erwartet der Coach einen intensiven und spannenden Aufstiegskampf. Schon im zweiten Rückrundenspiel geht es um "big points", wenn der Herbstmeister in Luftenberg zu Gast ist. "Nach der Heim-Klatsche im Hinspiel haben wir mit Perg/Windhaag noch eine Rechnung zu begleichen", brennt Jürgen Panis nach der bislang einzigen Saisonniederlage auf Revanche.

 

Wahl zum Spieler der Herbstsaison 2018

 

Günter Schlenkrich

 

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