Union Niederneukirchen nach Umbruch mit starker Hinrunde

Im Vorjahr kam die Union Niederneukirchen als Sechster ins Ziel. Obwohl im Sommer zahlreiche Spieler den Verein verlassen hatten, konnte sich die Union in der aktuellen Saison der 2. Klasse Nord-Ost steigern und überwintert als Dritter nur drei Punkte hinter dem Relegationsplatz. "Der Kader wurde neu ausgerichtet und mit Stefan Rohrhuber ein neuer Trainer verpflichtet. Mir mussten eine neue Mannschaft formen, dennoch sind wir mit hohen Erwartungen in die Meisterschaft gestartet und im Herbst in etwa dort gelandet, wo wir hinwollten", ist Sportchef Dominik Puchner zufrieden.

 

Viele Tore, vorne und hinten

Nur gegen Rechberg und in Katsdorf gingen die Niederneukirchener leer aus, in den übrigen zehn Spielen feierte die Rohrhuber-Elf sechs Siege und teilte mit dem Gegner vier Mal die Punkte. "Aufgrund des Umbruchs hatten wir am Beginn der Saison einige Probleme, die Mannschaft hat sich dann aber sukzessive gesteigert und eine starke Hinrunde absolviert", so Puchner, der sich über je drei Heim- und Auswärtssiege freuen konnte. "Es wäre sogar noch mehr möglich gewesen, denn wir waren in keinem einzigen Spiel die schlechtere Mannschaft. Auch in Katsdorf waren Punkte drinnen, haben bei der Niederlage gegen den Herbstmeister aber viele Chancen vergeben". Während nur zwei Teams mehr Treffer bejubeln durften, kassierten gleichs sechs Mannschaften weniger Gegentore. "Mit 23 Gegentoren haben wir viel zu viele erhalten. Einige davon waren aber dem Fehlen von Stamm-Torwart Thomas Pühringer geschuldet, der aufgrund eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel wochenlang passen musste. In Summe sind wir mit dem Abschneiden aber überaus zufrieden und haben uns eine gute Ausgangsposition verschafft", meint der Sportchef.

 

Nach Rückkehr eines Tormannes, Ausschau nach Verteidiger

Helmut Moser war im Herbst in Oftering aktiv, nach einer Leihe kehrt der Tormann wieder an seine alte Wirkungsstätte zurück. "Darüberhinaus wird sich im Winter vermutlich noch etwas tun. Wir wollen die Defensive stabilisieren und halten darum Ausschau nach einem Verteidiger", weiß Dominik Puchner. Im Rahmen der Vorbereitung, die Mitte Januar beginnt, steht in den Semesterferien auch ein Trainingslager im steirischen Fürstenfeld auf dem Programm.

 

Spannender Aufstiegskampf

Nach einer ansprechenden Hinrunde wollen die Niederneukirchener nicht locker lassen und in der entscheidenden Phase der Meisterschaft im Aufstiegskampf mitmischen. "Wir spielen seit rund vier Jahren in der 2. Klasse und hätten nichts dagegen, wieder erstklassig zu sein. Wir haben im Herbst gesehen, dass wir absolut konkurrenzfähig sind und nehmen uns im neuen Jahr viel vor", sagt der Sportchef. "Wir haben den Relegationsplatz im Visier, aber auch der Herbstmeister aus Katsdorf ist noch lange nicht durch. Demzufolge ist in der Rückrunde alles möglich und trauen uns auch viel zu".

 

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