SPG Perg/Windhaag feierte 6:1-Derbysieg

DSG Union Perg 1b
Perg/Windhaag

Die DSG Union HABAU Perg 1b empfing in der 2. Klasse Nord-Ost am Samstagnachmittag die SPG ASKÖ Perg/Union Windhaag zum Lokalderby. Während die zweite Mannschaft des OÖ-Ligisten nach sechs Pleiten am Stück mit einem schweren Rucksack ins Match ging, stand die Haml-Elf nach dem in der letzten Saison um Haaresbreite verpassten Aufstiegsplatz vor einem Pflichtsieg. Die Spielgemeinschaft wurde in der abd-Arena ihre Favoritenrolle gerecht und fuhr mit einem 6:1-Kantersieg im zweiten Spiel den zweiten "Dreier" ein.  


Hehenberger schnürt Viererpack

Kurz nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Grasböck, Schock für die Gäste. Mario Baumgartner wurde gefoult, stürzte unglücklich und musste aufgrund einer schweren Schulterverletzung ausgewechselt werden. Die Mannen von Trainer David Haml mussten diesen Rückschlag zunächst verkraften, gaben in Minute zehn aber die passende Antwort. Nach einem Schuss von Raphael Grossteiner konnte Union-Schlussmann Armin Beham den Ball nur kurz abwehren, ehe Thomas Hehenberger abstaubte. Nach der frühen Führung des Favoriten bekamen rund 150 Besucher ein zerfahrenes Spiel zu sehen, lief bei den Gästen noch nicht alles rund. In der Endphase der ersten Halbzeit erzwang die Spielgemeinschaft aber die Entscheidung. In Minute 35 war Hehenberger nach einer Flanke von Lukas Gaisrucker zur Stelle. Fünf Minuten später traf der Angreifer erneut ins Schwarze und durfte sich zu einem lupenreinen Hattrick beglückwünschen lassen. Für die Hausherren kam es bis zur Pause knüppeldick. Zunächst erzielte Hehenberger seinen vierten Treffer, ehe Lukas Gaisrucker eine Flanke von rechts zum 0:5-Halbzeitstand einnickte.

SPG-Joker sticht in der Nachspielzeit

Da die Messe längst gelesen war, ließ es der Aufstriegsaspirant nach Wiederbeginn ruhiger angehen. Die Gäste taten nur das Nötigste, die SPG kam aber dennoch zu Chancen, die Hehenberger und Paul Gaisrucker aber nicht nutzen konnten. Der Heimelf um Spielertrainer Jasmin Majdankic gelang es in Halbzeit zwei, die Niederlage in Grenzen zu halten. Nachdem Gästegoalie Lukas Ascher die beste Union-Chance zunichte gemacht hatte, durften sich die Hausherren in Minute 89 über den Ehrentreffer freuen, als Toprak Galitekin die Kugel links unten versenkte. 60 Sekunden später waren die Hausherren nur noch zu zehnt, flog Johann Jungbauer mit der Ampelkarte vom Platz. In der Nachspielzeit stach ein SPG-Joker - der eingewechselte Tobias Mühlehner marschierte auf der linken Seite durch und brachte das Leder zum 1:6-Endstand im langen Eck unter.

 

Benjamin Grossteiner, Sportchef SPG Perg/Windhaag:
"Auch wenn die Leistung zum Teil nicht berauschend war, konnten wir einen souveränen Sieg feiern. Leider wurde der "Dreier" durch eine schwere Verletzung getrübt. Nach einer tollen letzten Saison ist uns auch heuer ein guter Start geglückt".

 

Die Besten:  Thomas Hehenberger und Lukas Gaisrucker (beide Perg/Windhaag)

 

Günter Schlenkrich

 

 

 

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