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3:0! SPG Perg/Windhaag stoppt Arbinger Siegesserie

Zum Auftakt des drittletzten Spieltages der 2. Klasse Nord-Ost empfing die SPG Perg/Windhaag die Union Arbing zum "Kracher" der 20. Runde. Im Duell zwischen dem Drittplatzierten und dem Tabellenzweiten wollte die seit 16. Oktober 2021 ungeschlagene Spielgemeinschaft ihren tollen Lauf fortsetzen und die Chance auf den zweiten Aufstiegsplatz wahren. Doch ausgerechnet bei der 0:4-Klatsche im Hinspiel musste die Hiesl-Elf ihre bislang letzte Niederlage einstecken. Kapitän Lukas Gaisrucker und Co. lieferten vor rund 400 Besuchern eine bärenstarke Performance ab, feierten mit einem souveränen 3:0-Erfolg den fünften Sieg in Serie und sind seit bereits 305 Minuten ohne Gegentor, aufgrund des hauchdünn verlorenen direkten Duelles halten sich die Aufstiegschancen jedoch in Grenzen. Nach fünf Siegen am Stück fand die feine Serie der Union ein jähes Ende, die Mannen von Trainer Daniel Windner können den Aufstieg aber auch nach der vierten Saisonpleite aus eigener Kraft schaffen.

 

Grossteiner bringt SPG in Front

Bereits nach wenigen Sekunden hatten die heimischen Fans den Torschrei auf den Lippen, Raphael Grossteiner traf aber nur die Latte des Union-Gehäuses. In der Folge machte das Team von Coach Dietmar Hiesl ordentlich Dampf, ging hohes Tempo, bestimmte das Geschehen und verzeichnete auch ein Chancenplus. Nachdem Arbing-Kapitän Matthias Derntl bei der besten Gelegenheit der Gäste den Ball nicht richtig getroffen hatte, ging die SPG nach einer knappen halben Stunde in Führung, als Grossteiner aus rund 30 Metern abzog und mit einem tückischen Aufsetzer Gästegoalie Matthias Starzer überraschte. Wenig später, Aufregung am ASKÖ-Sportplatz, als Thomas Hehenberger im Duell mit Keeper Starzer im Union-Strafraum zu Fall kam und ein Pfiff ertönte. Schiedsrichter Aliu zeigte aber nicht auf den Punkt, sondern erkannte bei dieser heiklen Aktion ein Stürmerfoul. Da Alp-Eren Kaldirim, alleine vor dem Arbinger Kasten, an Goalie Starzer scheiterte, blieb es bis zur Pause beim 1:0.

Doppelschlag kurz nach der Pause - hektische Schlussphase

Kaum hatte der Unparteiische den zweiten Durchgang angepfiffen, brandete am Sportplatz Jubel auf. Bei einem Angriff der Hausherren bewahrte Kaldirim dieses Mal die Ruhe und stellte auf 2:0. Nach 55 Minuten war die Partie entschieden, als SPG-Kapitän Gaisrucker nach einem gelungenen Spielzug die Kugel trocken im langen Eck versenkte. Die Hiesl-Elf hatte die drei Punkte in der Tasche, die Spielgemeinschaft drängte aber auf einen weiteren Treffer um im direkten Duell den Gleichstand zu erzwingen. Die Chancen dazu, gegen an diesem Tag enttäuschende Arbinger, waren vorhanden. Eine davon konnte der kurz zuvor eingewechselte Güngör Gül aber nicht nutzen. Kurz vor Schluss kam Hektik auf. Zunächst sah der bereits verwarnte Gaisrucker erneut Gelb und flog mit der Ampelkarte vom Platz. Kurz danach hatte der ebenfalls ingewechselte Mihail Jacimovic das 4:0 am Fuß, alleine vor dem Union Kasten brachte der 24-jährige Angreifer, der seit Winter das SPG-Trikot trägt, aber nicht unter. Mit vereinten Kräften gelang es den Arbingern, das Ergebnis über die Zeit zu bringen und trotz der 0:3-Schlappe das direkte Duell für sich zu entscheiden. Nach dem Schlusspfiff kritisierte der SPG-Coach heftig, weshalb Hiesl zwei Mal Gelb und somit die Ampelkarte sah.

Benjamin Grossteiner, Sportlicher Leiter SPG Perg/Windhaag:
"Unser Mannschaft hat wohl die beste Leistung seit vielen Jahren abgeliefert, darum sind wir alle auch sehr stolz. Wir freuen uns über dern tollen Sieg, allerdings haben wir auch ein weinendes Auge, denn ein fehlendes Tor nimmt uns vermutlich die Aufstiegschance. Aber zum einen haben wir den möglichen Aufstieg schon im Herbst vergeigt, und zum anderen ist der Fußballgott in den letzten beiden Runden vielleicht ein Perger bzw. Windhaager. Sollte es nicht reichen, wonach es derzeit aussieht, werden wir in der kommenden Saison einen weiteren Anlauf starten".


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