Union Nebelberg: "Aufgrund der widrigen Umstände war nicht mehr möglich"

Im Vorjahr kam die Union Nebelberg als Vierter ins Ziel, in der abgelaufenen Saison der 2. Klasse Nord-West reichte es für die Mannen von Trainer Walter Wurm nur zum sechsten Platz. "Unser Kader ist ohnehin nicht größte, der Verletzungsteufel hat jedoch gnadenlos zugeschlagen und das Personal minimiert. So mussten wir immer wieder Spieler einsetzen, die unter normalen Umständen nicht gespielt hätten. Mit dem Abschneiden können wir nicht zufrieden sein, aufgrund der widrigen Umstände war aber nicht mehr möglich", erklärt der Coach.

 

Jede Menge Tore, vorne und hinten

Die Union sammelte im Herbst 18 Punkte und holte in der Rückrunde 17 Zähler. "Wir haben eine stabile Saison absolviert, aber leider nur auf durchschnittlichem Niveau und sind darum im Niemandsland der Tabelle gelandet. Aber die massiven Personalprobleme haben nicht mehr zugelassen. In der Reserve war es noch schlimmer, mussten in der zweiten Mannschaft immer wieder Senioren einspringen uind aushelfen", ist Wurm auf den Verletzungsteufel nicht gut zu sprechen. Der Sechstplatzierte feierte sechs Heimsiege und fuhr in der Fremde vier "Dreier" ein. Während nur die Top-Drei der Tabelle öfter ins Schwarze trafen - Markus Lauss zeichnete für 20 von 61 Nebelberger Toren verantwortlich - kassierten lediglich die letzten Drei mehr Gegentore. "Vorne haben wir regelmäßig getroffen, leider hat es auch hinten ständig eingeschlagen. Aber zum einen ist mit Kevin Ascher unser Stamm-Torjäger aufgrund einer Schulterverletzung ausgefallen, und zum anderen stand über weite Strecken die gesamte Abwehr nicht zur Verfügung", weiß Walter Wurm.

 

Keine Transfers

In Nebelberg verfolgen die Verantwortlichen das Geschehen am Transfermarkt lediglich als interessierte Beobachter. "Wenn alle Spieler fit sind, verfügen wir über einen starken Kader und sehen uns demnach nicht nach Verstärkungen um. Somit sind im Sommer weder Zu- noch Abgänge zu erwarten", meint der Trainer, der die Hoffnung noch nicht ausfgegeben hat, das Mittelfeldspieler Stefan Pfeil wieder ins Geschehen eingreift. "Stefan ist ein ungemein wichtiger Spieler, hat aber Nachwuchs bekommen und sich vor einem Jahr eine Auszeit genommen. Vielleicht steigt er wieder ins Training ein."

 

Aufstiegskampf im Visier

Am 9. Juli nimmt die Union die Vorbereitung in Angriff. Nach einer durchwachsenen Saison soll es in der neuen Meisterschaft in der Tabelle nach oben gehen. "Sollte der Verletzungsteufel Nebelberg meiden, ist viel möglich. Der Kader ist nach wie vor nicht der größte, es ist aber reichlich Potenzial vorhanden. Demzufolge wollen wir ganz vorne mitmischen und im Aufstiegskampf wenn möglich ein entscheidendes Wort mitreden", gibt  Walter Wurm die Richtung vor.

 

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