Union Niederwaldkirchen: "Im Sommer kann etwas passieren"

Die Union Niederwaldkirchen blickt auf das schlechteste Jahr der Vereinsgeschichte zurück, wartet seit 28. Apriul 2019 vergeblich auf einen Sieg und zierte in der 2. Klasse Nord-West mit nur einem mickrigen Punkt am Konto das Ende der Tabelle. Unter Neo-Trainer Andreas Wurzinger wollte das Team aus dem oberen Mühlviertel im Frühjahr das Ruder herumreißen und war bemüht, die "Rote Laterne" loszuwerden, aufgrund des Abbruches der Saison muss die Union aber zurück an den Start. Funktionär Christian Königstorfer nahm sich für Ligaportal Zeit für ein Interview und beantwortete aktuell interessante Fragen.

 

Herr Königstorfer, wie beurteilen Sie die aktuelle Situation aus gesundheitlicher und sportlicher Sicht bzw. glauben Sie, dass im Herbst die neue Saison startet?

"In Zeiten wie diesen sind sich unsere Funktionäre und Spieler ihrer Verantwortung bewusst und halten Abstand. Aufgrund der erfreulichen Entwicklung bin ich fest davon überzeugt, dass die neue Saison im Herbst gestartet wird. Allerdings geht es wahrscheinlich erst im September wieder los, weshalb es mit dem Spielplan vermutlich eng wird."

Das ÖFB-Präsidium hat beschlossen, die Saison zu beenden und nicht zu werten. Können Sie diese Entscheidung nachvollziehen oder hätten Sie eine andere Option gewählt?

"Wir waren Letzter und davon nicht betroffen, ich persönlich hätte aber zugewartet und die Hintertür, die Saison zu einem späteren Zeitpunkt zu beenden, offengehalten. Auch wenn nicht alle zufrieden sind, ist die Entscheidung grundsätzlich richtig. Von der Option, die Punkte mitzunehmen, habe ich nicht viel gehalten, denn dazu hätten sich die Voraussetzungen nicht ändern dürfen". 

Seit wann wird wieder trainiert bzw. wie sieht der derzeitige Plan aus?

"Wir haben am vergangenen Dienstag den Betrieb wieder aufgenommen und planen bis auf Weiteres zwei wöchentliche Einheiten. Bis auf eine mögliche kurze Pause werden wir im Sommer nahezu durchtraineren, weshalb der Übergang in die offizielle Vorbereitung ein fließender sein wird".

Ist die Personalplanung für die nächste Saison angelaufen bzw. gibt es bereits Veränderungen?

"Es ist noch nichts fix, im Sommer kann aber etwas passieren. Wir waren um die Rückkehr von Philipp Plakolb bemüht, der Niederwaldkirchener bleibt jedoch bei Bezirksligist Hofkirchen. Dafür wird unter Umständen der eine oder andere erfahrene Spieler, der mit einem Karriereende geliebäugelt hat, möglicherwiese weitermachen. Aufgrund der Corona-Krise wartet Andreas Wurzinger noch immer auf sein Meisterschaftsdebüt, unser neuer Trainer ist aber bis in die Haarspitzen motiviert".

Wie beurteilen Sie den Punkteabzug für den LASK bzw. glauben Sie, dass der Einspruch der Linzer erfolgreich sein wird?

"Ich bin generell ein Gegner von Punkteabzügen bzw. Halbierungen und kann die Entscheidung nicht nachvollziehen. Denn die Mannschaft des LASK hat eine sensationelle Hinrunde absolviert und sich die Punkte allesamt erkämpft. Warum hat man nicht eine saftige Geldstrafe von 200.000 oder 300.000 Euro verhängt und die Summe auf die Vereine aufgeteilt"?

Glauben Sie, dass die Bundesliga die Saison ordnungsgemäß beenden kann bzw. wie bewerten Sie die ersten Geisterspiele?

"Ich bin zuversichtlich, dass die Saison, sollten sich die Fallzahlen nicht erheblich erhöhen, beendet wird. Geisterspiele sind furchtbar anzuschauen, aber leider ein notwendiges Übel".

 

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