Union St. Stefan: "Werden die Spieler vermutlich bremsen müssen"

Die Union Waldmark St. Stefan kam gut durch den letzten Herbst, absolvierte in der 2. Klasse Nord-West eine anständige Hinrunde und überwinterte als Dritter nicht allzu weit entfernt von den Aufstiegsplätzen. Die Reischl-Elf nahm sich für das Frühjahr viel vor und wollte weiterhin im Vorderfeld der Tabelle mitmischen, aufgrund der Corona-Pandemie fand die Saison aber auch im oberen Mühlviertel ein jähes Ende.

 

 

"Die Top-Teams wären zu stark gewesen"

"Auch wenn wir in Lauerstellung waren, haben sich die Aufstiegsambitionen in Grenzen gehalten, zumal die Top-Teams aus Walding und Neufelden zu stark waren. Nach der gelungenen Hinrunde wollten wir uns aber auch im Frühjahr gut präsentieren. Die Corona-Krise ist jedoch allen Vereinen in die Quere gekommen, weshalb sowohl der Abbruch, als auch die Annullierung der Saison die richtige Entscheidung war", erklärt Sektionsleiter Fritz Pöschl. "Die neue Meisterschaft hat grünes Licht erhalten und freuen uns darauf, hoffen aber, dass im Herbst keine gröberen Probleme auftauchen".

 

Vorbereitungsstart am Freitag

Obwohl die Sportplätze am 15. Mai wieder geöffnet wurden, hielten sich in St. Stefan die Aktivitäten in den vergangenen Wochen in Grenzen. "Da ein zielführendes Training aufgrund der strengen Bestimmungen bislang nicht möglich war, hat sich bei uns, bei den Kampfmannschaften der Männer und Frauen, nicht viel getan. Am kommenden Freitag starten wir in die Vorbereitung und freuen uns, dass ab der ersten Einheit ein echtes Training wieder möglich ist. Nach einer langen Pause sind die Akteure heiß und hochmotiviert, weshalb wir die Spielerf vermutlich bremsen müssen, um keine Verletzungen zu riskieren", so Pöschl, der ankündigt, dass sowohl die Kampfmannschaft, als auch das Reseve-Team vermutlich bereits in der kommende Woche Testspiele bestreiten werden.

 

Keine Transfers

Im Gegensatz zu vielen anderen Vereinen sind in St. Stefan während einer Übertrittszeit Transfers Mangelware bzw. eine Seltenheit. Auch in diesem Sommer findet das Geschehen am Transfermarkt ohne Beteiligung der Union statt. "Wir bleiben unserer Philosophie treu, setzen auch künftig außschließlich auf eigene Spieler bzw. Kicker aus der Region. Wir waren und sind nicht bereit, für Transfers Geld in die Hand zu nehmen, zudem fehlen uns dazu die finanziellen Mittel", meint der Sektionsleiter. "Somit sind auch in diesem Sommer weder Zu- noch Abgänge zu erwarten. Allerdings sind Spieler, die bei uns ihr Hobby ausüben wollen, in St. Stefan jederzeit willkommen". Trainer Michael Reischl, der im letzten Sommer die Verantwortung übernommen hat und ausgezeichnete Arbeit leistet, geht mit den Mühlviertlern in seine zweite Saison.

 

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