„Die Gefahr ist groß, dass es mit einigen Vereinen den Bach runtergeht!“ – Aschachs Sektionsleiter Christian Deisenhamer im Interview

In der vergangenen Wintertransferperiode verlor der SV Sparkasse Aschach an der Donau seinen mit Abstand wichtigsten Offensivakteur. Muamer Göktas, der sich für mehr als die Hälfte aller Meisterschaftstore verantwortlich gezeigt hatte, wechselte nach Feldkirchen. Der aktuell Drittplatzierte der 2. Klasse Nordwest entschied sich in der Folge aber bewusst gegen einen Transfer, um die klaffende Lücke zu füllen. Im Gespräch mit Ligaportal.at erklärt der Sektionsleiter des Vereins Christian Deisenhamer unter anderem, wie man jenen Abgang fortan kompensieren will.

 

Ligaportal: Wie ist Ihre persönliche Einschätzung? Glauben Sie, dass im Frühjahr noch einmal gespielt werden kann?

Deisenhamer: „Da bin ich komplett überfragt. Ich hoffe es auf jeden Fall. Die Regierung muss Öffnungsschritte setzen, sonst geht es mit einigen Vereinen den Bach runter. Mit der Zeit geht einfach die Lust verloren.“

Ligaportal: Wie halten sich die Spieler aktuell fit?

Deisenhamer: „Unser Trainer Julius Raliukonis gibt einen Trainingsplan vor. Die Spieler absolvieren individuelle Läufe und machen Krafteinheiten. Im ersten Mannschaftstraining wird man dann sehen, wie viel sie tatsächlich getan haben.“

Ligaportal: Angreifer Muamer Göktas zeigte sich im Herbst für satte 15 Tore verantwortlich. Im Winter wechselte er dann in die 1. Klasse zur Union Feldkirchen. Wie wollt ihr diesen Abgang in Zukunft kompensieren?

Deisenhamer: „Sein Wechsel tat natürlich schon weh. Dafür müssen aber nun andere in die Presche springen. Wir wollen das durch eine geschlossene Mannschaftsleistung kompensieren. Wir haben nach diesem Abgang gesagt, dass wir keinen neuen Spieler verpflichten wollen, weil man einfach nicht weiß, wann und wie es weitergeht. Vorerst bleiben wir bei dieser Entscheidung, außer es ergibt sich in Zukunft ein Zufallsschnäppchen.“

Ligaportal: Vor wenigen Jahren wart ihr noch Bestandteil der 1. Klasse. Ist eine Rückkehr ein Ziel in näherer Zukunft?

Deisenhamer: „Das ist kein primäres Ziel. Der Aufstieg ist kein Muss. Er wäre aber eine angenehme Nebenerscheinung. Momentan ist einfach viel wichtiger, dass überhaupt wieder gespielt wird und die Spieler in einen gewissen Rhythmus kommen. Dabei ist es in nächster Zeit nicht so wichtig, ob das in der 2. Klasse oder in der 1. Klasse ist.“

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