Neue Offensivpower! FC Aschach/Steyr rüstet sich für Aufstiegskampf

FC Aschach/Steyr

Kaum an einer Hand abzuzählen sind die Aufstiegsaspiranten in der 2. Klasse Ost. Eine fixe Größe im Titelrennen sind die Kicker des FC Aschach/Steyr. Viermal in Serie landete der Klub in den Top-5. Nach zwei fünften und einem vierten Platz liefen die Mannen von Chefcoach Alfred Strasser auch in der abgelaufenen Spielzeit als viertbeste Mannschaft durchs Ziel. "Wir sind nicht ganz zufrieden", konstatiert Sektionsleiter Gerhard Seimair, um zu präzisieren: "Unser Ziel war der zweite Platz. Wir haben aber vor allem gegen hinten zu findende Mannschaften wie Neustift oder Stein Punkte liegengelassen, zu oft Unentschieden gespielt." Das will man heuer verbessern und mit Verstärkungen einen Schritt nach oben machen.

Mit neuer Offensivpower in Aufstiegskampf

An den Zielen hat sich nichts geändert. "Wir wollen um den Aufstieg mitspielen", spricht Aschachs Sportchef das Offensichtliche aus. Der Vorjahresvierte hat am Transfermarkt zugeschlagen und sich an einigen Positionen verstärkt. Weil nur Dino Dedic (SK Amateure Steyr) den Verein verlassen hat, gleichsam aber sechs Spieler zurückgeholt oder neuverpflichtet wurden, ist der Kader angewachsen. Die Aschacher investierten aber nicht nur in die Breite, sondern führten dem Team ganz gezielt Qualität zu. Die wohl wichtigste Personalie ist Attila Cziraki, der aus Waldneukirchen kommt. "Er ist ein Knipser. Genau der hat uns zuletzt gefehlt", erwartet sich Gerhard Seimair vom ungarischen Angreifer in erster Linie Tore. Für das Spiel nach vorne wurden zudem der offensive Mittelfeldmann Sebastian Madzia (retour vom SV Grödig Amateure) und Flügelspieler und Freistoßspezialist Matthias Balint (ATSV Steyr) engagiert. 

Konkurrenzkampf befeuert

Tore verhindern soll hingegen Keeper Lukas Postlmayr (SK Amateure Steyr). "Er ist ein junger, guter Tormann. Es ist wichtig, dass wir auch auf dieser Position mehr Konkurrenzkampf haben", erklärt Aschachs Sportlicher Leiter. Bei den Neuzugängen Nr. 5 und 6, Michael Hilber (retour vom ATSV Steyr) und Hannes Großauer (retour vom Nachwuchs der Union Wolfern), bleibe abzuwarten, wo die Reise hingeht, betont Gerhard Seimair: "Michael kehrt nach einer Pause zurück. Hannes ist ein Eigener, der nach einer Leihe wieder da ist. Er ist eine Zukunftshoffnung und macht sich gut. Bei beiden muss man schauen, wie sie sich entwickeln." Mit dem Transferprogramm zeigt sich der FC-Manager sehr zufrieden: "Wir haben einerseits den Konkurrenzkampf erhöht und andererseits die Offensive verstärkt. Das war wichtig, um Spiele, die zuletzt X ausgegangen sind, nun auch zu gewinnen", scheinen die Aschacher Verantwortlichen auf die Erfolgsformel 'Mehr Tore, mehr Punkte' zu hoffen.

"Vorbereitung läuft so lala"

Dass der Aufstieg heuer einfacher wird, glaubt Gerhard Seimair nicht: "Die Liga ist sehr stark. Alle haben investiert. Einige Teams werden vorne mitspielen." Seine Favoritenliste führen die Kematener an, gefolgt vom ATSV Stein, ATSV Steyr und UFC Ternberg. Der Absteiger aus Niederneukirchen gibt noch Fragezeichen auf. Weil in der ersten Runde gleich der Kracher gegen den ASKÖ Kematen-Piberbach wartet und man auf die Teams aus Stein und Steyr in den Runden drei und vier trifft, muss man von Beginn an in Form sein. Die Vorbereitung lasse laut Aschachs Sektionsleiter noch keine großen Schlüsse zu: "Es läuft so lala. Einmal spielen wir schlecht, dann wieder gut. Das ist aber noch schwer einzuschätzen, weil viele fehlen." Gegen die Testgegner Kirchdorf/Krems (11:2), Losenstein (4:3) und Micheldorf 1b (4:2) setzte man sich durch. Einzig der 1b des SK Vorwärts Steyr (0:2) musste man sich geschlagen geben. Positiv stimmt ihn jedenfalls die Trainingsbeteiligung: "Die ist sehr gut. Es sind immer zwischen 25 und 30 Spieler im Training. Die Konkurrenz ist nicht nur in der Kampfmannschaft, sondern auch in der Reserve groß, die ja Meister wurde und das wiederholen will. Um sich zu steigern, ist dieser Kampf ums Leiberl in beiden Teams sehr wichtig."

 

Geschrieben von Lukas Kollnberger

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