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Union Adlwang feiert ersten Meistertitel seit 1990

Nach einem dritten Platz 2020 führte die Union HOVA Adlwang im Vorjahr, in der zweiten aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochenen Saison die Tabelle der 2. Klasse Ost an. In der aktuellen Meisterschaft starteten die Mannen von Trainer Bernhard Huemer, der bei der Union seit einigen Jahren überaus erfolgreich tätig ist, rasant durch und waren am Weg Richtung 1. Klasse nicht zu stoppen. Ausgerechnet am vergangenen, spielfreien Wochenende war es so weit, ist aufgrund der Heimpleite von Ried gegen Waldneukirchen der erste Adlwanger Meistertitel seit 1990 in trockenen Tüchern.

 

Spontane Meisterfeier

"Wenn man sich in einem Heimspiel selbst zum Meister krönt und mit den eigenen Fans ausgelassen feiern kann, sind die Emotionen wesentlich größer. Aber es waren einige Spieler, Funktionäre und Fans beim Match in Ried dabei, weshalb sich am Abend im Klubheim eine spontane Meisterfeier entwickelt hat. Da am nächsten Tag niemand Urlaub hatte, war die erste Feier so um Mitternacht herum zu Ende", weiß Sektionsleiter Christian Wegerer. "Aufgrund des großen Vorsprungs haben wir gewusst, das wir irgendwann als Erster das Ziel erreichen werden, dass es dann ausgerechnet am spielfreien Wochenende so weit war, war dann doch etwas ungewöhnlich. Die offizielle Meisterfeier ist am letzten Spieltag geplant und werden nach dem Spiel gegen Großraming den ersten Titel seit über drei Jahrzehnten im Kulinarium in Adlwang gebührend feiern".

Daheim seit 2. Juni 2019 (!) ungeschlagen - Torfabrik der Liga

Die Huemer-Elf zog am 31. Oktober 2021 in Ried mit 0:1 den Kürzeren, in den übrigen 18 Spielen gingen die "Kirtag-Kicker" aber jeweils als Sieger vom Platz. Mit bislang 73 Treffern ist der frischgebackene Meister nicht nur die Torfabrik der Liga (Domagoj Ivic führt mit 18 Toren, gemeinsam mit dem Ternberger Bernhard Putz, die Torschützenliste an), die Union erhielt aber auch in 19 Partien lediglich zwölf Gegentore und ist somit auch hinten kaum zu knacken. Zudem sind die Adlwanger auf eigenem Plaz eine Macht. Der Ligaprimus feierte in den letzten 23 Heimspielen 19 Siege, verzeichnete vier Unentschieden  und ist in der Hova-Arena seit bereits 21. Juni 2019 ungeschlagen. "Auf die imposante Heim-Bilanz sind wir besonders stolz, seit geraumer Zeit passt aber auch sonst fast alles. Wir haben vorne jede Menge Tore erzielt und stützen uns auf eine bärenstarke Hintermannschaft. Da muss schon eine gewisse Qualität vorhanden sein", sagt der Sektionsleiter.

Meistertitel kommt nicht überraschend

Bis zur Saison 2017/18 war die Union Adlwang in der 1. Klasse Ost aktiv, ehe man als einsames Schlusslicht den gang in die 2. Klasse antreten musste. Einen Stock tiefer waren die "Kirtag-Kicker" in der Tabelle stets ganz vorne dabei. Nach dem in den vergangenen beiden Jahren die Corona-Pandemie den Aufstieg verhindert hatte, gelang den Adlwangern nun der große Wurf und sind nach vier Jahren wieder erstklassig. "Im Vorjahr haben wir bis zum Abbruch der Meisterschaft die Tabelle angeführt. Wir haben die Mannschaft im letzten Sommer kaum verändert, mit Lukas Holzinger ist sogar ein Spieler zu uns zurückgekehrt. Darum haben wir gewusst, dass wir über die nötige Qualität verfügen, im Titelkampf ein ernstes Wort mitzureden. Einen derart sensationellen Lauf konnte man aber nicht erwarten", so Wegerer. "Wenn man den Meistertitel erobert, muss alles passen, das war auch bei uns der Fall. Wir hatten kaum Verletzte bzw. Sperren und auch Corona hat uns in dieser Saison keine allzu großen Probleme bereitet. Zudem hatten wir im einen oder anderen Match das nötige Quäntchen Glück".

Oberes Tabellendrittel im Visier

Nach der starken Performance in den letzten Jahren und dem eroberten Meistertitel ist man in Adlwang zuversichtlich, sich auch in der 1. Klasse nicht verstecken zu müssen. "Der Trainer bleibt und auch der Kader sollte sich nur unwesentlich verändern. Zum einen steht ein mögliches Karriereende im Raum, zum anderen sind wir aber auch auf der Suche nach ein, zwei Verstärkungen", hält der Sektionsleiter die Augen und Ohren offen. "Natürlich muss man nach einem Aufstieg auf der Hut sein, der normale Klassenerhalt ist aber nicht das erklärte Ziel. Wir wollen in der 1. Klasse in der kommenden Saison eine gute Rolle spielen und trauen uns eine Präsenz im oberen Drittel der Tabelle  durchaus zu".  


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