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UFC Ternberg: "Fünf, sechs Mannschaften werden im Aufstiegskampf mitmischen"

Der UFC Ternberg verzeichnete in den letzten Jahren eine Berg- und Talfahrt. In der ersten coronabedingt abgebrochenen Meisterschaft der 2. Klasse Ost führten die Ennstaler die Tabelle an, wurden im darauffolgenden Jahr jedoch bis auf den elften Platz durchgereicht. In der vergangenen Saison fand der UFC wieder in die Spur und war im Spitzenfeld der Tabelle präsent, verpasste als Dritter aber hauchdünn die Relegation. Nach dem Ende der Ära von Trainer Walter Schörkhuber schwingt seit wenigen Wochen mit Alfred Strasser ein Coach das Zepter, der über weite Strecken der letzten Spielzeit bei Liga-Konkurrent Großraming tätig war.

 

Stabiler Saisonverlauf - 23 Putz-Tore

Die Ternberger kamen stabil durch die Saison und fuhren im Herbst und im Frühjahr jeweils 22 Punkte ein. Der Drittplatzierte feierte sechs Heimsiege und behielt in der Fremde sogar sieben Mal die Oberhand. Während vier Mannschaften weniger Gegentore kassierten, traf lediglich der souveräne Meister aus Adlwang öfter ins Schwarze - Goalgetter Bernhard Putz zeichnete für 23 der 53 UFC-Treffer verantwortlich. "Einen Großteil der letzten Saison war ich in Großraming Trainer und habe in dieser Liga das Geschehen hautnah verfolgt. Die Ternberger hätten durchaus die Relegation erreichen können, die 0:5-Klatsche auf der Zielgeraden gegen Wartberg/Krems war aber der Knackpunkt. Dennoch hat der UFC eine starke Saison absolviert, nur das i-Tüpfelchen hat gefehlt", berichtet Neo-Trainer Strasser über die Zeit vor seinem Amtsantritt in Ternberg.

Neuer Torwart und zwei Heimkehrer

Der UFC Ternberg wechselte im Sommer nicht nur den Trainer, sondern nahm auch Korrekturen am Kader vor. Während Mario Zöttl nach Aschach/Steyr wechselte, beendete mit Jürgen Wartecker der langjährige Schlussmann seine Karriere. David Stoubenfoul, der bei Bezirksligist Garsten aktiv war, ist nun die neue Nummer eins. Zudem kehrte Michael Hohlrieder nach einem Gastspiel in Reichraming wieder zu seinem Stammverein zurück. Mit Fabio Nagler schlüpft ein weiterer Ternberger wieder ins UFC-Trikot. Der hochbegabte 16-Jährige war in den letzten drei Jahren im Nachwuchs von Landesligist St. Ulrich aktiv und kehrt nun wieder zu seinen Wurzeln zurück. "Ich denke, dass der Kader ganz gut aufgestellt ist und bin mit dem vorhanden Personal überaus zufrieden", meint Alfred Strasser.

Planmäßige Vorbereitung mit ordentlichen Testspielen

Vor der Meisterschaftsgeneralprobe, am kommenden Freitag gegen Bad Kreuzen, bestritten die Ternberger vier Testspiele und mussten sich dabei nur einmal geschlagen geben: 2:1 gegen Gaflenz, 6:2 gegen St. Ulrich-Reserve, 3:3 gegen Arbing und 1:3 gegen Aschach/Steyr. "Sieht man von kleineren Wehwehchen ab, ist die Vorbereitung bislang sehr gut verlaufen. Die Spieler gehen hochmotiviert ans Werk und geben ordentlich Gas", so Strasser.

Vor spannendem Aufstiegskampf

Nach der um Haaresbreite verpassten Relegation liegt in Ternberg die Latte hoch, möchte der UFC auch in der neuen Saison im Aufstiegskampf ein kräftiges Wort mitreden. "Wir wollen ganz vorne mitmischen und trauen uns das auch zu. Aber uns erwarten etliche starke Konkurrenten und gehen davon aus, dass fünf, sechs Mannschaften im Aufstiegskampf mitmischen werden", zählt der Neo-Coach die beiden 1b-Teams aus Dietach und Micheldorf sowie Waldneukirchen und Vizemeister Ried/Traunkreis zum Favoritenkreis und erwartet auch von den Kickern aus Grünburg und Losenstein eine starke Performance. Zum Saisonauftakt, im Derby gegen Großraming, kommt es zum Wiedersehen von Alfred Strasser mit seiner ehemaligen Mannschaft. Danach sind die Ternberger in Waldneukirchen zu Gast und müssen nach einem spielfreien Wochenende gleich zwei Mal in der Fremde antreten.

 

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