Union Ried/Traunkreis startet nächsten Anlauf Richtung 1. Klasse

Die Union Ried/Traunkreis blickt auf ein sportlich erfolgreiches Jahr 2022 zurück. In der vergangenen Saison der 2. Klasse Ost eroberten die Traunviertler den Vizemeistertitel, scheiterten dann aber in der Relegation an Haidershofen. Nach dem verpassten Aufstieg ließen die Kicker aus dem Bezirk Kirchdorf die Köpfe nicht hängen und setzten entschlossen nach. Unter Neo-Spielertrainer Mario Grillmair, der im Sommer die Verantwortung übernommen hatte, samelte der amtierende Vizemeister in der Hinrunde 31 von 36 möglichen Zählern, zog jedoch im Duell um den Herbstmeistertitel mit den punktegleichen Juniors von OÖ-Ligist Dietach um Haaresbreite den Kürzeren. "Das vergangene Jahr war ein überaus erfolgreiches, nur die Krönung hat gefehlt. Leider haben wir im Relegations-Rückspiel kurz vor Schluss einen Elfmeter verschossen und somit die Aufstiegschance vertan. Doch wir sind wieder auf einem guten Weg und starten einen neuen Anlauf Richtung 1. Klasse", erklärt Sportchef Kurt Fellinger.

 

Zehn Saisonsiege und eine makellose Auswärts-Bilanz

Von den zehn bisherigen Spielen konnte die Grillmair-Elf nicht weniger als zehn gewinnen, teilte mit den Kickern aus Losenstein die Punkte und musste sich nur dem Herbstmeister geschlagen geben. "Nach dem verpassten Aufstieg ist es uns gelungen, den Kader weitgehend zu halten. Es ist kein Geheimnis, dass wir nach vielen Jahren wieder zurück in die 1. Klasse wollen und haben mit einer bärenstarken Hinrunde den Grundstein zu einem möglichen Aufstieg gelegt", so Fellinger, der sich über fünf Heimsiege freuen konnte, aber auch in der Fremde reichlich jubeln durfte - die fünf bisherigen Auswärtsspiele konnte die Union allesamt gewinnen.

10 Sperrer-Tore - stärkste Defensive der Liga

Während drei Mannschaften ihr Visier vor dem gegnerischen Gehäuse genauer justiert hatten - Michael Sperrer zeichnete für zehn der 26 Union-Treffer verantwortlich und führt gemeinsam mit dem Ternberger Bernhard Putz und Dietachs Samuel Hödl die Torschützenliste an - kassierte der Vizemeister lediglich acht Gegentore und stellt die stärkste Defensive der Liga. "Eine starke Defensive ist bekanntlich der Schlüssel zu einer erfolgreichen Meisterschaft, sind hinten exzellent gestanden und haben nicht viel zugelassen. Vorne hätten wir gerne ein paar Tore mehr erzielt, verfügen aber nicht über einen Goalgetter wie zum Beispiel Putz aus Ternberg", weiß Kurt Fellinger. Überaus erfreulich ist jedoch, dass Michael Sperrer, obwohl er kein echter Stürmer ist und vorwiegend im offensiven Mittelfeld oder am Flügel agiert, regelmäßig getroffen hat", zollt der Sportchef dem Kapitän ein Extralob.

Zwei Heimkehrer - Trainingslager im Burgenland

Nach einem erfolgreichen Jahr und einer langen Pause wurde im Traunviertel am gestrigen Montag das Training wieder aufgenommen. Der Aufstiegsaspirant bestreitet am 5. Februar am Kunstrasen in Bad Wimsbach gegen Steinerkirchen das erste Testspiel. In der Vorbereitung steht auch ein Trainingslager auf dem Programm, das von 2. bis 5. März in Steinbrunn abgehalten wird. Die Reise ins Burgenland werden auch zwei Heimkehrer antreten - Matthias Seierl und Leonhard Lazelsberger kehren nach Gastspielen in Sipbachzell bzw. Sattledt wieder zu ihrem Stammverein zurück. "Wir halten die Augen und Ohren weiterhin offen, ist im Winter der eine oder andere weitere Zugang möglich", meint Fellinger und freut sich, dass aus heutiger Sicht keine Abgänge zu erwarten sind.

Im Sommer erstklassig?

Nach den Erfolgen im abgelaufenen Jahr nimmt man sich in Ried auch für 2023 viel vor und strebt zumindest die Verteidigung des Vizemeistertitels an. "Natürlich wollen wir in die 1. Klasse, der Aufstieg ist aber keine zwingende Pflicht. Aber zum einen haben wir uns eine exzellente Ausgangsposition verschafft, und zum anderen gibt es mehrere Möglichkeiten,aufzusteigen. Wir sind bemüht, das größtmögliche Ziel zu erreichen, werden versuchen die Dietach Juniors abzufangen und möchten im Sommer wenn möglich den Meistertitel feiern", spricht der Sportchef Klartext. "Doch aufgrund der bislang reichlich gesammelten Punkte könnte am Ende auch der zweite Rang den fixen Aufstieg bedeuten. Wir blicken der entscheidenden Phase der Meisterschaft zuversichtlich entgegen, nehmen, was kommt und hätten auch gegen eine erneute Teilnahme an der Relegation nichts einzuwenden. Bis die Würfel fallen, dauerte es aber noch eine Zeitlang und müssen zudem auch die Konkurrenten aus Waldneukirchen oder Ternberg in Schach halten".

 

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