FC Aschach und Maria Neustift trennen sich nach Gewitterpause mit brüderlichem Unentschieden

Die sechste Runde der 2. Klasse Ost powered by Pizzeria Valentino in Weyer hielt unter anderem die Begegnung FC Aschach gegen Union Maria Neustift für die Fußballfans bereit. An die 100 Zuschauer versammelten sich in Aschach um das Duell zweier Mannschaften aus dem oberen Mittelfeld der Tabelle zu sehen. Die beiden langjährigen Liga-Konkurrenten trennten sich am Ende mit einem durchaus gerechten Unentschieden. Für einen Aufreger sorgte am heutigen Tag auch das Wetter, das es nicht immer gut mit diesem Spiel meinte.

 

Offene erste Halbzeit

Doch die Tatsache, dass beide Mannschaften im Mittelfeld der Tabelle liegen, ist längst nicht die einzige Gemeinsamkeit. Beide spielen bereits einige Jahre in der selben Liga und arbeiten nach ähnlichen Konzepten. Sowohl in Aschach als auch in Maria Neustift setzt man bewusst auf die eigene Jugend und erntet hierfür nach und nach die Früchte. Immer mehr Spieler aus dem eigenen Nachwuchs schaffen den Sprung in die Kampfmannschaft und trumpfen dort auch immer mehr auf.

In der ersten Halbzeit entwickelte sich in Aschach ein flotter Schlagabtausch, in dem sich beide Teams nicht viel schenkten. Man ließ den Gegner kaum gewähren, nicht ein Zentimeter zuviel wurde hergeschenkt. Beide gingen in ihren Aktionen zunächst auch nicht das letzte Risiko, weshalb die Torhüter beider Mannschaften zunächst einen recht ruhigen Sonntag Nachmittag genießen konnten.

Maria Neustift überstand gleich zwei Gewitter

Dies änderte sich jedoch schlagartig mit dem Wiederanpfiff durch Schiedsrichter Irnberger. Maria Neustift, das aufgrund der jüngsten Ergebnisse natürlich mit breiter Brust spielt, kam mit einer eben solchen aus der Kabine und griff ordentlich an. Die Angriffsbemühungen der Gäste wurden zehn Minuten nach Wiederbeginn mit einem Eckball belohnt. Der Ball wurde zur Mitte geflankt und gelangte so zu Martin Hornbacher. Dieser fackelte nicht lange und konnte daher jubelnd zur 1:0-Führung für die Gäste abdrehen.

Aschach hätte nun in Panik verfallen können, man ließ sich dazu aber nicht verleiten. Im Gegenteil, die Wittmann-Elf nahm ihr Schicksal in die Hand und rappelte sich noch einmal auf. Man biss sich nochmal so richtig ins Spiel und wurde dafür Mitte der zweiten Halbzeit mit dem 1:1-Ausgleich durch Sebastian Madzia belohnt. Dieser spielte nachdem er gekonnt in Szene gesetzt wurde noch einen gegnerischen Verteidiger und den Torwart aus und schob dann überlegt zum 1:1 ein.

Danach spielte sich aber das Gewitter in den Mittelpunkt. Der gewissenhafte Schiedsrichter stellte die Gesundheit der Spieler in den Vordergrund und unterbrach richtigerweise das Spiel. Nachdem das Gewitter sich schnell verflüchtigt hatte, war es ein Aschacher Gewitter, das noch einmal über die Gäste hereinbrach. Die angesprochene Schlussoffensive brachte in letzter Konsequenz aber nichts mehr ein, weshalb es beim brüderlichen 1:1-Unentschieden blieb.

Stimme zum Spiel:

Gerhard Seimair, (Sektionsleiter FC Aschach an der Steyr):

"Nach dem Ausgleich wurde das Spiel wegen dem Gewitter unterbrochen. Danach haben wir noch auf das 2:1 gedrückt. Im Großen und Ganzen muss man sagen, dass dieses Unentscheiden heute gerecht war. Die Torhüter beider Mannschaften hatten heute nicht viel Arbeit."


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