ATSV Stein holt in Aschach in Unterzahl auf, verliert aber dann in der Nachspielzeit

In der zehnten Runde der 2. Klasse Ost powered by Pizzeria Valentino in Weyer kreuzten der FC Aschach und der ATSV Stein aus Steyr-Gleink die Klingen. Während der ATSV Stein munter vorne mitmischt, befindet sich der FC Aschach nach einem Drittel der Saison im Mittelfeld der Tabelle. Zuletzt war bei der Wittmann-Elf aber durchaus ein Aufwärtstrend zu verzeichnen. Dieser sollte sich auch heute fortsetzen.

 

Aschach mit dominantem Auftritt

Vor gut 50 Zuschauern (dieses Spiel und diese beiden Mannschaften hätten sich mehr verdient) entwickelte sich von Beginn an ein äußerst interessantes Fußballspiel. Es war in der ersten Viertelstunde ein offener Schlagabtausch. Aschach wollte den Dreier, auch die Gäste aus Stein wussten, dass sie, um unmittelbar vorne dran bleiben zu können, einen Sieg benötigten. Sieger waren dabei, soviel sei vorweg genommen, die Zuschauer. Diese sahen zwei engagierte Teams, von denen eines jedoch schon früh auf die Siegerstraße abbog. Nach 15 Minuten war es der heute im Sturm spielende Moritz Wasserbauer, der die frühe 1:0-Führung für die Aschacher besorgen konnte. Die Aschacher gewannen durch diesen frühen Treffer enorm an Sicherheit und dem ATSV Stein fiel es in dieser Phase schwer, die Heimischen zu halten. Somit ging es mit einem 1:0 in die Pause.

ATSV Stein mit sensationellem Comeback

Das Spiel änderte sich im zweiten Durchgang nur wenig. Nun kamen aber auch die Tore hinzu. Acht Minuten nach Wiederbeginn stand Madzia richtig und machte das 2:0 für die Aschacher. Als Schiedsrichter Haider etwas später Steins Port nach Unsportlichkeit mit Gelb/Rot vom Platz schickte, schien der Kuchen aus Aschacher Sicht bereits gegessen. Der ATSV Stein nützte nämlich zehn Minuten vor Schluss durch Hurem einen Stellungsfehler in der Abwehr der Heimischen. In der 90. Minute dann stand der Aschacher Sportplatz Kopf. Die Gäste aus Steyr-Gleink bewiesen Moral und glichen in Unterzahl sogar noch aus. Einem Abwehrspieler der Heimischen sprang der Ball unglücklich an den Fuß, in der Folge am Torhüter vorbei und Hurem schob ein zum 2:2. Der FC Aschach warf in diesem Thriller aber noch einmal alles nach vor und wurde in der Nachspielzeit noch mit dem 3:2 durch Grossauer belohnt. Man darf gespannt sein, ob dieser Sieg den Beginn einer Aschacher Serie vor der Winterpause markieren kann. Die Gäste aus Steyr können sich nicht viel vorwerfen, vor allem konnten sie unter Beweis stellen, dass die Moral eine hervorragende ist.

Stimme zum Spiel:

Gerhard Seimair, (Sektionsleiter FC Aschach):

"Am Anfang war das Spiel ausgeglichen. Nach dem 1:0 waren wir dann aber überlegen und haben das 2:0 erzielt. Dann kam der Ausschluss eines Gästespielers. Wir haben dann ein unglückliches Tor kassiert, sind schlecht gestanden. Wir waren heute besser."


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