SV Roitham: "Diese Liga ist eine Katastrophe"

Im Vorjahr war der SV Roitham in der 1. Klasse Süd aktiv, kam dort nur als Zwölfter ins Ziel, zog in der Relegation gegen St. Wolfgang den Kürzeren und musste den schweren Gang in die 2. Klasse Süd-Ost antreten. In der neuen Liga lief es für den Absteiger bislang nicht nach Wunsch, überwintern die Roithamer als Achter im Niemandsland der Tabelle. "Natürlich hätten wir uns mehr erwartet und wollten vorne mitmischen, sind aber nicht wirklich in die Gänge gekommen. Zum einen hatten wir mit Verletzungspech zu kämpfen, und zum anderen ist diese Liga für uns eine Katastrophe. Denn mit Eberstalzell haben wir nur ein Derby, demzufolge halten sich das Zuschauerinteresse und die Einnahmen in Grenzen", erklärt Obmann Siegfried Lochner, der in der Winterpause einen neuen Trainer verpflichtete.

 

Ordentlicher Start, aber mäßige zweite Herbsthälfte

In den ersten sieben Spielen musste sich der SVR nur einmal geschlagen, mit dem Gegner aber drei Mal die Punkte teilen. Fortan zeigte der Pfeil zumeist nicht in die richtige Richtung, standen in den übrigen fünf Partien zwei Siegen drei Niederlagen gegenüber. "Wir hätten uns den Herbst anders vorgestellt, sind in der neuen, ungeliebten Liga aber noch nicht wirklich angekommen. Auch wenn Jürgen Wiesinger intensiv gearbeitet hat, ist der Erfolg ausgeblieben und hätten den Trainer eigentlich schon im Sommer wechseln müssen. Vor dem letzten Spiel hat Wiesinger seinen Rücktritt angekündigt", meint der Obmann, der sich über je zwei Heim- und Auswärtssiege freuen konnte. Während fünf Mannschaften öfter ins Schwarze trafen - Oliver Gößlbauer zeichnete für zehn der 30 Roithamer Treffer verantwortlich - kassierten nur vier Teams weniger Gegentore. "Hier sieht man, dass mehr möglich gewesen wäre, konnten auch aufgrund von Verletzungen das vorhandene Potenzial aber nicht ausschöpfen", so Lochner.

 

Neuer Spielertrainer und ein Heimkehrer

In der Winterpause wechselte Philipp Feichtinger nach Pinsdorf, zudem kehrte Jürgen Wiesinger nach Lambach zurück. Im neuen Jahr trägt Roman Messics als Spielertrainer die Vertantwortung, der Torwart wird von Helmut Badinger, der als Co-Trainer fungiert, unterstützt. "Es weht frischer Wind, wird unter dem neuen Trainer-Duo überaus intensiv und professionell gearbeitet", weiß Siegfried Lochner, der mit Daniel Huemer (Gschwandt) einen Heimkehrer begrüßen konnte. "Daniel ist ein ausgezeichneter Mittelfeldspieler und als Sechser eine Top-Verstärkung. Leider rücken keine jungen Spieler nach, da wir im Nachwuchs Probleme haben und bis zur U14 nur drei Mannschaften stellen".

 

Rangverbesserung erwünscht

In den beiden bisherigen Testspielen (0:4 gegen Attnang und 1:5 gegen Lambach) musste sich der Tabellenachte klar geschlagen geben. Am kommenden Sonntrag werden die Kräfte mit den Juniors des ATSV Stadl-Paura gemessen. In dieser Saison sind keine großen Sprünge möglich, im Frühjahr soll der Pfeil aber nach oben zeigen. "Wir möchten unseren Fans guten Fußball bieten und wieder zu alter Heimstärke finden. Da die Vorbereitung bislang gut verlaufen ist und die Kicker fleißig trainieren, sind wir zuversichtlich, dass wir ein gute Rückrunde spielen und in der Tabelle den einen oder anderen Platz nach oben klettern können", so Lochner.

 

Zugang:
Daniel Huemer (zuletzt Union Gschwandt)

Abgänge:
Jürgen Wiesinger, Trainer (SK Lambach)
Philipp Feichtinger (ASKÖ Pinsdorf)

Transferliste

Bisherige Testspiele:
0:4 gegen FC Attnang (1S)
1:5 gegen SK Lambach (1MW)

Testspiele-Übersicht

 

Günter Schlenkrich

 

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