Union St. Radegund: "Wollen die Rote Laterne ehestmöglich loswerden"

Nach einer anständigen Rückrunde kam die Union St. Radegund im Vorjahr als Achter ins Ziel. In der aktuellen Saison der 2. Klasse Süd-West zeigte der Pfeil bislang zumeist in die falsche Richtung, weshalb die Mannschaft von Trainer Muhamed Mehmedovic mit nur acht Punkten am Konto als Schlusslicht überwintert. "Große Sprünge waren keine zu erwarten, hätten aber nicht damit gerechnet, die Hinrunde als Letzter zu beenden. Doch aus verschiedenen Gründen ist es im Herbst einfach nicht gelaufen", erklärt Mehmedovic, der auch als Sportchdef die Verantwortung trägt.

 

Nur 12 Union-Tore

Nur gegen die Tabellennachbarn aus Jeging und Mining behielt die Union die Oberhand, in den übrigen zehn Spielen teilte die Mehmedovic-Elf mit dem Gegner zwei Mal die Punkte und musste acht Niederlagen einstecken. "Nach einem soliden Frühjahr wollten wir gut durch den Herbst kommen, hatten bislang aber mit dem Verletzungsteufel zu kämpfen. So mussten wir mit Bernhard Widl, Julian Kasper und Thomas Esterbauer über weite Strecken drei Akteure der Viererkette vorgeben", weiß der Coach. Während immerhin drei Mannschaften mehr Gegentore kassierten, traf das Schlusslicht nur zwölf Mal ins Schwarze und stellt die schwächste Offensive der Liga. "Mit lediglich zwölf erzielten Toren kommt man nicht weit. Aber während wir hinten mit Ausfällen zu kämpfen haben, sind wir in der Offensive extrem jung aufgestellt", spricht Muhamed Mehmedovic unter anderem den erst 15-jährigen linken Flügel, David Esterbauer, an. Sechs der acht bislang gesammelten Punkte holte der Tabellenletztze auf eigener Anlage, in der Fremde wartet die Union noch immer auf einen "Dreier", gingen fünf von sieben Auswärtsspielen verloren.

 

Keine Transfers - Trainingslager in Pilsen

In St. Radegund verändert sich der Kader in der Winterpause kaum oder gar nicht. "Abgänge sind keine zu erwarten. Wichtg ist, dass die Langzeitverletzten wieder zur Verfügung steht. Ansonsten tut sich nicht viel, möglicherweise stößt aber der eine oder andere Ergänzingsspieler zu uns", schließt der Trainer Transfers nicht grundsätzlich aus. Seit letzten Montag stehen beim Nachzügler Lauf-Einheiten auf dem Programm. Am 9. Februar wird gegen Handenberg das erste Testspiel bestritten. Am letzten Wochenende vor dem Rückrundenstart reisen die Kicker nach Tschechien und halten in Pilsen ein Trainingslager ab.

 

Beischeidene Erwartungshaltung

Aufgrund der aktuellen Tabellensituation sind auch im neuen Jahr keine großen Sprünge möglich. "Das vorrangige Ziel ist, den letzten Platz zu verlassen und wollen ehestmöglich die Rote Laterne loswerden. Sollten wir am Ende auf einem einstelligen Tabellenplatz landen, wäre das ein Erfolg", hält sich bei Muhamed Mehmedoviuc die Erwartungshaltung in Grenzen. "Sollte es uns gelingen, eine ähnlich gute Rückrunde zu spielen wie im letzten Jahr, kann es in der Tabelle den einen oder anderen Rang nach oben gehen. Natürlich wollen wir uns steigern und das Tabellenende verlassen, allzu viel ist aber auch im Frühjahr nicht möglich".

 

Transferliste

 

Günter Schlenkrich

 

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