SV Uttendorf: "Der Abbruch der Saison war in Ordnung, die komplette Annullierung ist ein anderes Thema"

Der SV Uttendorf stolperte durch den Herbst, beendete die Hinrunde nur am neunten Platz und überwinterte in der unteren Tabellenregion der 2. Klasse Süd-West. Die Erkner-Elf wollte im Frühjahr zurück in die Erfolgsspur finden und in der Tabelle nach oben klettern, aufgrund des vorzeitigen Abbruches der Saison muss der SVU aber zurück an den Start.

 

 

"Die gesetzten Maßnahmen sind extrem"

"Die außergewöhnliche Situation ist für alle neu und kam zudem völlig überraschend, aber man weiß, dass das Virus vorwiegend für ältere Menschen mit Vorerkrankungen gefährlich ist. Deshalb sind die gesetzten Maßnahmen extrem und kann eine Verhältnismäßigkeit nur schwer erkennen", erklärt Sektionsleiter Martin Rauch. "Neben der Wirtschaft ist der Fußball davon besonders stark betroffen, weshalb es für alle Vereine nicht einfach ist. Vor allem die finanziellen Probleme sind bedenklich, da zum Beispiel die Suche nach Sponsoren noch schwieriger ist, als sie bisher schon war". Den Beschluss des ÖFB kann der Sektionsleiter nur bedingt nachvollziehen. "Der Abbruch der Saison war in Ordnung, die komplette Annullierung hingegen ist ein anderes Thema. Denn meiner Ansicht nach wäre es ungemein fair gewesen, die Punkte in die nächste Saison mitzunehmen. Ich verstehe, dass den Verband die Krise unvorbereitet getroffen hat und es für die Entscheidungsträger nicht einfach ist, kann aber nicht nachvollziehen, dass die Krise nicht dazu genutzt wird, die zum Teil überalterten Statuten der Realität anzupassen", so Rauch.

 

"Ein Meisterschaftsstart sollte im Herbst möglich sein"

Nach einer langen Pause freut man sich auch in Uttendorf auf ein gemeinsames Training. "Wir nehmen am kommenden Montag den Trainingsbetrieb wieder auf, starten aufgrund der aktuellen Bestimmungen jedoch mit freiwilligen Einheiten. In diesen Tagen ist es besonders wichtig, dass sich die Kicker wieder treffen und soziale Kontakte pflegen können", weiß der Sektionsleiter. "Da sich die Situation überaus positiv entwickelt hat und die Fallzahlen Richtung null gehen, sollte ein Meisterschaftsstart im Herbst möglich sein. Dazu müssen jedoch dem ersten Schritt, dem Öffnen der Sportplätze, weitere, zielführende folgen".
Aufgrund der fehlenden Planungssicherheit tut sich auch der SVU schwer, Nägel mit Köpfen zu machen. "Wir setzen uns in der nächsten Woche zusammen und werden mit den Spielern Gespräche führen. Es ist aber noch zu früh, über mögliche Transfers zu sprechen. Aus heutiger Sicht wird sich aber nicht viel tun, ist lediglich eine moderate Kaderveränderung zu erwarten. Fix ist derzeit aber nur, dass Klaus Erkner weiterhin das Trainerzepter schwingen wird", meint Martin Rauch.

 

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