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Union Feldkirchen/Mattighofen: "Es war ein kollektives Versagen"

"Nachdem wir uns im Frühjahr stabilisieren konnten und am Ende den neunten Platz belegten, hatten wir uns einiges vorgenommen. Wunderdinge waren keine zu erwarten, wollten den vorsichtigen Aufwärtstrend aber fortsetzen und uns anständig präsentieren. Doch die Vorbereitung war katastrophal, die Trainingsbeteiligung mangelhaft und haben dafür im Herbst die Rechnung präsentiert bekommen", begründet Josef Maier, Sportlicher Leiter der Union Feldkirchen/Mattighofen, den Absturz ans Tabellenende der 2. Klasse Süd-West. Die Innviertler sammelten in der Hinrunde nur mickrige fünf Punkte, weshalb im Bezirk Braunau in der Winterpause die "Rote Laterne" leuchtet.

 

Sieg nur gegen Uttendorf - neun Auswärtspleiten in Serie

Nur gegen Uttendorf konnte das Schlusslicht einen Sieg feiern und erreichte gegen Pfaffstätt und Pischelsdorf jeweils ein Unentschieden, die zehn übrigen Spiele gingen allesamt verloren. "Das einzig Positive war, dass in den Partien gegen Herbstmeister St. Pantaleon, Aufstiegsaspirant Pischelsdorf und Vizemeister Schwand die Performance ausgezeichnet war. Doch gegen die Gegner in unserer Kragenweite hat es hinten und vorne nicht gepasst. Somit blicken wir auf einen katastrophalen Herbst zurück, war die Hinrunde von einem kollektiven Versagen geprägt", so Maier, der sich über die fünf bislang gesammelten Punkte durchwegs auf der eigenen Anlage freuen konnte. In der Fremde ist der Nachzügler seit 7. Mai sieglos und musste zuletzt neun Auswärtsniederlagen in Serie einstecken.

42 Gegentore

Während die Kicker aus St. Radegund zwei Treffer weniger erzielten, waren die Feldkirchener mit satten 42 Gegentoren im Herbst die Schießbude der Liga. "Aufgrund der schlechten Vorbereitung hatten wir mit physischen Problemen zu kämpfen, durch Verletzungen aber auch viele Ausfälle zu beklagen. Die Personalprobleme haben sich vor allem in der Defensive ausgewirkt und haben deshalb viele Tore kassiert", weiß der Sportchef, wo der Schuh besonders stark drückt. "Wenn alle Spieler zur Verfügung stehen und ordentlich trainieren, haben wir keine schlechte Mannschaft. Doch das Unheil hat schon im Sommer seinen Lauf genommen und sind in eine dramatische Abwärtsspirale geraten. So gesehen kann es eigentlich nur besser werden".

Fixer Abgang - Ausschau nach Verstärkungen

Nach der schwachen Hinrunde stehen aktuell Lauf-Einheiten auf dem Programm, ehe Mitte Januar der Startschuss zur offizillen Vorbereitung fällt. Trainer Jonel Tasevski, der die Mannschaft zumindest bis Saisonende betreuen wird, hält mit seinen Mannen im Februar ein Trainingslager in der Türkei ab. Nikola Tepic, der im letzten Winter von Elsbethen zur Union gewechselt war, wird diese Reise nicht antreten - der 33-jährige Serbe kehrt nach Thalgau zurück und kickt an seiner alten Wirkungsstätte künftig im 1b-Team. "Wir wissen, dass wir uns verstärken müssen und sehen uns seit geraumer Zeit am Transfermarkt um", kündigt Josef Maier Transfers an und hält vor allem Ausschau nach einem "Sechser".

Frühjahr als Vorbereitung auf die nächste Saison

Die aktuelle Saison ist für die Union längst gelaufen, demzufolge soll in Feldkirchen die zweite Meisterschaftshälfte als Vorbereitung für die nächste Spielzeit genutzt werden. "Natürlich sind wir bemüht, die Rote Laterne loszuwerden, aber es ist nicht entscheidend, ob wir am Ende am zwölften oder elften Platz landen. Auch wenn die in der Tabelle vor uns platzierten Mannschaften durchaus noch abzufangen wären, geht es im Frühjahr in erster Linie darum, wieder in Schwung zu kommen, um in der nächsten Saison die Latte wieder etwas höher legen zu können", gibt der Sportchef die Richtung vor.


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