2. Klasse Süd: Team der Hinrunde (mit Einzelkritik)

altIn kaum einer Liga geht es so spannend zu wie in der 2. Klasse Süd. Der Zwischenstand nach zwölf Runden verspricht ein ganz spannendes Frühjahr, die ersten vier Teams sind nur durch zwei Punkte getrennt. Dementsprechend sieht auch das Team der Hinrunde aus, gleich acht Akteure dieser vier Clubs haben es dort hinein geschafft. Den Platz im Tor sicherte sich ein Akteur eines anderen Vereins, wobei es im Kampf um diese Position einen ganz besonders harten Kampf gab, gleich drei weitere Torhüter auf der Ersatzbank sitzen. Allgemein sitzen sehr viele Spieler im zweiten Glied, fast bei allen Teams gab es einfach den ein oder anderen Akteur, der doch konstant gute Leistungen bot. Hier ist unser Team der Hinrunde:

 

 

 

Tor:

Robert NIEDERBRUCKNER (Union Zell/Moos): Zu Beginn der Saison stand bei Absteiger Union Zell am Moos noch Kapitän Tobias Meindl zwischen den Pfosten. Im Verlauf der Saison musste aber Robert Niederbruckner einspringen, und der Ersatzmann gab die neue Stellung als Nummer eins auch nicht mehr her. Der 20-Jährige bewies trotz seines jungen Alters viel Sicherheit und Ruhe, so als ob er schon immer Einsertormann gewesen wäre.

 

Abwehr:

Lukas HOLZINGER (SV Ebensee): Zu Beginn der Saison war Holzinger noch verletzt, danach kam er aber umso stärker zurück und wurde zum wichtigen Bestandteil der Ebenseer Viererkette. Auf seiner rechten Seite bewies er Zweikampfstärke und überzeugte vor allem mit seiner guten Übersicht. So brachte er es auch zweimal ins Team der Runde.

Joso ORSOLIC (SV St. Wolfgang): 45 Jahre alt und kein bisschen müde. Zwar musste der Innenverteidiger von Langzeit-Tabellenführer St. Wolfgang mit Verletzungen kämpfen, wenn er aber dabei war, stand er sehr sicher und teilte seine Mitspieler ein. Mit seiner Fitness ist er außerdem ein Vorbild für so manchen jungen Fußballer.

Bernhard HEHENFELDER (ATSV Timelkam): 13 Gegentore in zwölf Runden - der ATSV Timelkam hat die wenigsten Gegentreffer der Liga kassiert. Mitverantwortlich dafür war Hehenfelder, der seinen Gegenspielern als Manndecker das Leben schwer machte. 90 Minuten voller Einsatz und eine Kopfballstärke, die auch in der Offensive zur Waffe werden kann - das zeichnet den ATSV-Spieler aus.

 

Mittelfeld:

Thomas KENDLER (ASKÖ Ebensee): Mit seinen 16 Jahren war Kendler einer der Shootingstars der abgelaufenen Herbstsaison. Der schnelle Außenbahnspieler machte jeder Abwehr große Probleme, holte gleich mehrere Elfmeter heraus und lieferte einige Assists. Darüber hinaus erzielte Kendler, der keine Eins-gegen-Eins-Situation scheut, sechs Tore selbst.

Patrick AMBROSCH (SV St. Wolfgang): Mit seinen 20 Jahren ist Ambrosch ein technisch hervorragender Spieler, der darüber hinaus viel Ruhe am Ball beweist und so auch seine Mitspieler einsetzen kann. Er zog bei St. Wolfgang die Fäden im Mittelfeld und tauchte auch immer wieder gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf. Fünfmal führte das zu einem Torerfolg, das brachte ihm gleich dreimal den Einzug in das Team der Runde ein.

Akos ZSÖK (SK Neukirchen/A.):
Der Legionär ist sowohl extrem lauffreudig als auch technisch sehr versiert - was will man mehr? Im Herbst wirbelte er hinter den Spitzen und setzte diese optimal ein. Vor allem das Zusammenspiel mit Dominik Mühlbacher endete fast in jedem Match mit Toren. Mit elf Treffern zählt Zsök aber selbst auch zu den besten Torschützen der Liga.

Markus BAUER (ATSV Lenzing):
Die linke Außenbahn, das ist das Reich von Markus Bauer. Der 20-Jährige war gemeinsam mit Alexander Oberperfler der gefährlichste Spieler von Herbstmeister Lenzing. Mit seiner Schnelligkeit war er stets gefährlich und brach immer wieder in den gegnerischen Sechzehner ein, wo er entweder aufspielte oder gleich selbt abzog. Zehn Tore beweisen, dass er bei zweiter Variante sehr erfolgreich war.

 

Sturm:

Alexander OBERPERFLER (ATSV Lenzing): Zweimal öfter als sein Teamkollege Bauer traf Alexander Oberperfler ins Schwarze. Aufgrund einer Verletzung konnte der äußerst schlagkräftige Stürmer nicht von Beginn an dabei sein, er wurde aber schnell wieder fit und bewies einmal mehr seine Abschlussstärke. Mit seinen 18 Jahren ist Oberperfler außerdem sehr jung und deshalb natürlich noch lernwillig. Im Frühjahr könnte er sich noch eimal steigern.

Dominik MÜHLBACHER (SK Neukirchen/A.): Ganze sechsmal schaffte es Mühlbacher ins Team der Runde, alleine das beweist schon seine konstant guten Leistungen. Mit 13 Toren ist der Stürmer zweiterfolgreichster Knipser der Liga, zusammen mit Akos Zsök bildet er ein unheimlich gefährliches Duo. Der 22-Jährige ist extrem giftig und gibt keinen Ball verloren. So erkämpft er auch selbst viele Bälle, die dann später im Tornetz des Gegners landen. Ein lauffreudiger und lästiger Stürmer, den jeder Coach gerne in der eigenen Elf hätte.

Rudolf IPPISCH (SV Ebensee): Zu Beginn der Saison fehlte der Stürmer seinem Team, prompt lief es auch nicht allzu gut. Seitdem Ippisch aber dabei ist, blieb die Mannschaft unbesiegt und gewann acht von neun Spielen. Dabei erzielte Ippisch 14 Tore, was ihn zum erfolgreichsten Stürmer der Liga macht. Der 24-Jährige Stürmer bewies dabei einen großen Torriecher, er steht einfach immer dort, wo ein Stürmer stehen muss, ist aber auch pfeilschnell und bereitet seinen Gegenspielern so große Probleme.

 

Die Ersatzbank:

Philipp Dobias (Tormann, TSV Timelkam)

Michael Prohaska (Tormann, SV Ebensee)

Christian Spiessberger (Tormann, SK Neukirchen/A.)

Christian Weissmann (Abwehr, SV Traunkirchen)

Daniel Egger (Mittelfeld, ATSV Lenzing)

Viktor Hoffmann (Mittelfeld, ASKÖ Pinsdorf)

Mario Jetzinger (Mittelfeld, SV Aurach)

Patrick Mayr (Mittelfeld, TSV Timelkam)

Oliver Mörigsbauer (Mittefeld, ASKÖ Pinsdorf)

Gregor Stabauer (Mittelfeld, Union Zell/Moos)

Eren Tokat (Mittelfeld, ATSV Timelkam)

Manfred Dietmann (Sturm, Union Zell/Moos)

Andreas Kahrer (Sturm, SV Ebensee)

 

Milan Vidovic

 


 

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