"Die Legionäre waren nur eine Starthilfe"

altMit 28 Punkten beendete der ATSV Lenzing die Hinrunde in der 2. Klasse Süd auf Rang eins. Etwas überraschend, denn im Verlauf des Herbstes standen stets andere Teams wie der SV St. Wolfgang oder der SK Neukirchen/Altmünster an der Spitze. Noch verblüffender ist der Herbstmeistertitel aufgrund der Trennung von zwei Legionären mitten unter der Meisterschaft. "Die Mannschaft hat Verantwortung übernommen, das hat super funktioniert", freut sich der sportliche Leiter Robert Schuster, ärgert sich aber gleichzeitig über die Disziplinlosigkeit, die der ein oder andere junge Spieler an den Tag legt.

 

"Die Legionäre waren eine Starthilfe"

Das Team von Coach Andreas Mayrhofer startete mit einer Niederlage gegen St. Wolfgang, um dann aber fünf Siege in Folge zu landen. In Runde sieben holte Lenzing nur eine 1:1-Remis gegen den TSV Timelkam, da wussten noch nicht viele, dass dies der letzte Auftritt der beiden Legionäre Josef Sevcik und Pavel Lattner war. "Wir hatten schon länger Überlegungen in diese Richtung angestellt. Die Legionäre waren für uns nur eine Starthilfe, da wir einfach auch noch nicht so viele Spieler im Verein hatten, die das Zeug für die Kampfmannschaft hatten. In den letzten Monaten und Jahren sind aber viele Neue dazugekommen, einige zurückgekehrt, und so gab es keinen Grund mehr, die Legionäre zu halten. Natürlich war das ein Risiko, aber die Jungs haben Verantwortung übernommen und die letzten Runden sehr gut absolviert. Eigentlich schade, dass die Herbstmeisterschaft schon zu Ende ging, denn wir waren erst richtig gut in Schuss gekommen", sagt Robert Schuster.

Schuster fordert noch bessere Einstellung

Auch wenn Vieles gut verlief, man immerhin auch den Herbstmeistertitel der OÖ 2. Klasse Süd holte, sind die Verantwortlichen in Lenzing längst nicht vollauf zufrieden. Vor allem an der Disziplin soll es bei dem ein oder anderen Spieler hapern. "Die Einstellung im Training gefällt mir nicht immer, auch in dem ein oder anderen Spiel. Gegen den ASKÖ Ebensee haben wir verloren, gegen den TSV Timelkam einen Punkt geholt, aber nicht weil wir schlechter waren, sondern weil die Einstellung einiger einfach nicht gepasst hat. Ich will ihnen nicht immer das Messer ansetzen müssen, damit sie wieder zu ihrer Leistung finden. Das muss von ihnen selbst kommen", fordert der sportliche Leiter, der Coach Mayrhofer mit Günther Sammer nun einen Co-Trainer an die Seite gestellt hat. "Wir hatten zuletzt immer an die 25 Leute im Training und Mayrhofer war ganz alleine. Sammer soll ihn nun unterstützen, vor allem auch weil noch viele junge Spieler in den Startlöchern stehen und ich diese nicht verkümmern lassen möchte", sagt Schuster und glaubt an das Potential seines Teams, dem er durchaus zutraut bis zum Ende der Meisterschaft ganz vorne mitzuspielen.

 

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