SK Neukirchen/Altmünster: "Am Schluss ist uns der Saft ausgegangen"

Nach dem letztjährigen Aufstieg in die 1. Klasse Süd musste der SK Neukirchen/Almtünster nach nur einer Saison wieder den Gang in die 2. Klasse Süd antreten. "Wir feiern heuer das 60-jährige Vereinsjubiläum und wollte unbedingt in der Liga bleiben. Der Klassenerhalt wäre auch möglich gewesen, zumal sich die Mannschaft unter Trainer Donat Dervaderics gut entwickelt hat. Aber am Schluss ist ihr der Saft ausgegangen und war vielleicht auch etwas zu grün. Da wir in den letzten zehn Jahren dreimal auf- und ebenso oft wieder abgestiegen sind, genießen wir inzwischen den Ruf einer Fahrstuhl-Mannschaft", erklärt Sportchef Wilhelm Laimer.

 

Passable Rückrunde - nur vier Saisonsiege

Der SKN sammelte im Herbst lediglich sechs Punkte und holte in der Rückrunde immerhin 13 Zähler, am Ende reichte es für die Dervaderics-Elf aber nur zum vorletzten. "Wir hätten den Relegationsplatz durchaus erreichen und sogar am elften Rang landen können, aber vier Saisonsiege sind einfach zu wenig. Zudem konnten wir die direkten Duelle nicht gewinnen", nennt der Sportchef die Gründe des Abstiegs. Der Nachzügler feierte je zwei Heim- und Auswärtssiege. Nur Mit-Absteiger Vöcklabruck durfte weniger Treffer bejubeln, während lediglich die Kicker aus Gosau mehr Gegentore kassierten. "Wir haben zu wenig Tore erzielt und zu viele erhalten. Trotzdem hat die Mannschaft eine ansprechende Rückrunde absolviert und hätte beinahe die Relegation erreicht, am vorletzten Spieltag hat die Heimpleite gegen Regau den Abstieg aber besiegelt. Natürlich wären wir gerne oben geblieben, der Abstieg ist aber kein Weltuntergang", so Laimer.

 

Zwei Abgänge - Ausschau nach Verstärkungen

Mit Enes Samardzic (ASKÖ Ebensee) und Nermin Jahic stehen zwei Akteure nicht mehr zur Verfügung. "Wir sehen uns derzeit nach möglichen Verstärkungen um und werden vermutlich den einen oder anderen Transfer tätigen, viel wird im Sommer aber nicht passieren. Demzufolge wird sich nach dem Abstieg der Kader nicht großartig verändern", weiß Wilhelm Laimer. In zwei Wochen nehmen die Neukirchener die Vorbereitung in Angriff.

 

Oberes Tabellendrittel im Visier

Der SK hat den Gang in die 2. Klasse angetreten und kehrt wieder in die angestammte Liga zurück. Auch wenn der sofortige Wiederaufstieg kein errklärtes Saisonziel ist, wollen sich die Neukirchener einen Stock tiefer von ihrer besten Seite zeigen. "Nach einem Abstieg ist es nie einfach, unser Kader verfügt aber über eine ordentliche Qualität, demzufolge streben wir zumindest eine Präsenz im oberen Tabellendrittel an. Wir wollen so weit vorne wie möglich mitmischen, wenngleich wir die aktuelle Leistungsstärke einiger Mannschaften nicht kennen, zumal das eine oder andere Team, wie jenes aus St. Wolfgang, massiv verstärkt wurde. Aber wer weiß, vielleicht kommen wir gut in die Gänge, spielen eine starke Saison und steigen im nächsten Sommer wieder in den Fahrstuhl", schmunzelt der Sportchef.

 

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