Union Regau: "Hätten uns eine andere Lösung gewünscht"

Die Union Regau marschierte in der Hinrunde von Sieg zu Sieg und krönte eine bis dahin herausragende Saison mit dem Herbstmeistertitel in der 2. Klasse Süd. Der Mission „Wiederaufstieg“ schien nichts mehr im Wege zu stehen, als der Erfolgslauf der Troppmair-Elf durch die coronabedingte Annullierung der Spielzeit ein unerwartetes Ende fand. Nicht zuletzt wegen des bevorstehenden 50-jährigen Vereinsjubiläums ist die Enttäuschung über den Saisonabbruch groß. Dennoch wird man bei der Union auch wieder in der kommenden Meisterschaft alles daransetzen, den Titel nach Regau zu holen.

 

„Geisterspiele haben für uns absolut keinen Sinn“

Aufgrund des unerwarteten Ausfalls der Rückrunde musste die Union Regau nicht nur sportliche, sondern auch finanzielle Rückschläge verkraften. „Nach einer historischen Herbstmeisterschaft hätten wir uns natürlich eine andere Lösung gewünscht“, kritisiert der Sportliche Leiter, Franz Huemer, die Entscheidung der Politik. „Neben den regelmäßigen Einnahmen bei den Heimspielen fielen uns mit dem Hobbyturnier und dem Seefest auch noch zwei jährliche Fixveranstaltungen weg. Außerdem überwiesen wegen des ausgebliebenen Spielbetriebes viele Werbeträger die ausgemachten Prämien nicht. Das summiert sich dann alles“, gibt Huemer einen Einblick in die wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise. Nichtsdestotrotz hofft man nun in der Vereinsführung auf einen ehestmöglichen Restart im Herbst. „Wir glauben, dass es bald wieder möglich ist, zu spielen. Allerdings muss die weitere Entwicklung der Infektionszahlen abgewartet werden, um endgültige Entscheidungen treffen zu können. Geisterspiele haben für uns absolut keinen Sinn“, informiert der Sportliche Leiter.

 

Planung der Vorbereitung in den kommenden Tagen

Als die Erlaubnis zum Trainingsstart am 15. Mai vonseiten des Verbandes gegeben wurde, schnürten auch die Spieler in Regau wieder ihre Fußballschuhe. Auf freiwilliger Basis fand zunächst eine Einheit pro Woche statt. Bevor Anfang Juli die geplante Vorbereitungsphase starten soll, wurde den Spielern nun eine 14-tägige Verschnaufpause gegeben. „Da es noch unsicher ist, ob Testspiele stattfinden dürfen, werden wir in den kommenden Tagen über einen konkreten Vorbereitungsplan entscheiden. Wir warten auf ein Zeichen des Verbandes“, so Huemer.

 

Zusätzlicher Tormann

In der kommenden Spielzeit setzt man im Großen und Ganzen bei der Union Regau weiterhin auf die bewährte Mannschaft. Während die Troppmair-Elf mit Marcel Illy, der vom ATSV Timelkam zur Union wechselt, eine weitere Option auf der Torhüterposition zur Verfügung hat, verzeichnet man mit Philipp Pohn lediglich einen Abgang. Dieser wird voraussichtlich eine neue Herausforderung in der Salzburger Liga suchen. „Wir haben mit dem Trainer und den Spielern gesprochen und von allen eine positive Rückmeldung erhalten“, zeigt sich der Sportliche Leiter optimistisch für die kommende Saison.

 

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