SV Aurach legt künftig Augenmerk auf die Nachwuchsarbeit

Etwas durchwachsen stapfte der SV JARAFLEX Aurach durch die Herbstmeisterschaft der 2. Klasse Süd. Ernüchternde Pleiten und darauffolgende eindrucksvolle Erfolge sorgten bei der Macheiner-Truppe für ein wahres Wechselbad der Gefühle. Zurückzuführen dürfte dies vor allem auf die hohe Anzahl an Gegentoren zu sein, erwies man sich doch in der Defensive mit satten 30 Treffern alles andere als sattelfest. Dies wollte der SV in der Rückrunde im Frühjahr sinngemäß verbessern, die rasante Entwicklung der Pandemie machte diesem Vorhaben allerdings vorerst einen Strich durch die Rechnung. Der Spielbetrieb wurde bis auf Weiteres im gesamten österreichischen Unterhaus lahmgelegt, ein genauer Zeitpunkt des Restarts steht zum jetzigen Zeitpunkt noch in den Sternen.

 

Turbulente Herbstmeisterschaft

In der aufgrund des Corona-Virus speziellen Spielzeit sorgte beim SV Aurach vor allem die ständige Berg- und Talfahrt dafür, dass man in der frühzeitigen Winterpause mit gemischten Gefühlen Bilanz ziehen musste. „Wir haben immer wieder unerklärliche Niederlagen kassiert und im nächsten Spiel wieder eine richtig starke Leistung gezeigt. Deswegen kann ich bisher nicht gänzlich zufrieden sein“, befindet sich auch Übungsleiter David Macheiner im Zwiespalt. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren zeigten sich die Akteure in dieser Meisterschaft aber um einiges effizienter vor dem gegnerischen Gehäuse – 24 Volltreffer sind der Topwert des untersten Drittels der Liga. „Wir haben endlich einmal mehr Tore erzielt, das ist sehr positiv. Auch die Art und Weise, wie die Treffer zustande gekommen sind, hat mir gefallen. Wir haben uns im Bereich des Spielaufbaus schon deutlich verbessert“, zeigt sich der Trainer des SV erfreut.

Virus trübte Stimmung keineswegs 

Die mit der Pandemie einhergegangenen Maßnahmen wurden auch in Aurach konsequent eingehalten, der Stimmung innerhalb des Vereins und der Mannschaft hat dies aber keinen Dämpfer verpasst. „Wir haben uns von den Umständen nicht beeinflussen lassen und uns auf das Wesentliche fokussiert“, informiert Macheiner. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht kam man beim SV glimpflich davon, konnten doch im Herbst alle Heimspiele durchgeführt werden.

Fokus liegt auf Integration von jungen Spielern 

Sofern in wenigen Monaten ein regulärer Spielbetrieb gewährleistet werden kann, möchte man dann in Aurach neben der tabellarischen Verbesserung auch ein größeres Augenmerk auf die Nachwuchsarbeit legen. „Wir haben eine U15, da sind im Frühjahr einige Akteure spielberechtigt. Da wollen wir schauen, dass diese bestmöglich in die Kampfmannschaft hochgezogen und integriert werden“, erklärt der Übungsleiter. Darüber hinaus sollen zwei bis drei Verstärkungen an Bord geholt werden, um zukünftig mehr Breite im Kader zur Verfügung zu haben. „Mit den Neuverpflichtungen können wir dann Ausfälle auch besser verkraften, das war im Herbst oft ein Problem. Dementsprechend wollen wir uns aber in der weiteren Saison auch taktisch und spielerisch verbessern“, verrät David Macheiner und gibt zugleich die Marschroute für die verbleibende Spielzeit vor.


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