Pinsdorf dreht Spiel gegen leichtsinnige Timelkamer

altaltDer 1. Spieltag in der 2. Klasse Süd war eindeutig jener der Heimmannschaften, so konnte auch der ASKÖ Pinsdorf einen Heimsieg gegen den TSV Timelkam feiern. Nach einer Nullnummer in der ersten Hälfte gingen die Gäste zwar in Führung, nach zwei kapitalen Schnitzern der Timelkamer Hintermannschaft konnte Pinsdorf das Spiel jedoch zu seinen Gunsten drehen. In beiden Fällen war Pinsdorf-Kapitän Viktor Hoffmann zur Stelle und ließ sich anschließend als Doppeltorschütze feiern.


Es sind die Gäste, die die erste Riesenchance in diesem Match vorfinden. Der Ex-Pinsdorf-Torjäger Harald Holzinger zieht nach schönem Zuspiel in den Sechzehner, umkurvt Tormann Edin Ivkovic, scheitert aus spitzem Winkel jedoch an einem Pinsdorfer Abwehrspieler, der auf der Linie rettet. Die Situaiton ist damit allerdings nicht bereinigt. Der Ball kommt zu Florian Brandt, der sofort abzieht, aus etwa zehn Metern Entfernung zum Tor allerdings nur an die Latte schießt. Nach diesem Schock erholt sich Pinsdorf relativ schnell und kann das Spiel in der Folge großteils offen gestalten, kommt durch den aus der Fußballpension zurückgekehrten Elvir Sumbuljevic und Kapitän Viktor Hoffmann zu der ein oder anderen Möglichkeit. Bis zur Pause bleibt es allerdings beim 0:0, die Spieler begeben sich daraufhin möglichst schnell in die etwas kühleren Umkleidekabinen.

Auch im zweiten Durchgang kommt Timelkam besser aus den Startlöchern und nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff zu einer sehr guten Möglichkeit. Roman Hofauer spielt herrlich auf Florian Brandt, der nicht lange zögert und abzieht. Diesmal bringt er den Ball perfekt im langen Eck unter, die Gäste gehen mit 1:0 (49.) in Führung. Die Kriechbaum-Elf versucht in den folgenden Minuten gleich einen weiteren Treffer nachzulegen, Maximilian Starzinger und Roman Hofauer scheitern jedoch aus vielversprechenden Positionen. Kurz darauf kommt der kurz zuvor eingewechselte Patrick Mayr zur nächsten Großchance für die Gäste, scheitert allerdings aus kurzer Distanz, schießt Tormann Ivkovic genau in die Arme. Danach verliert Timelkam etwas den Rhythmus, nun kommen die Heimischen wieder besser ins Spiel und setzen den Gegner unter Druck. Chancen gibt es für die Schobesberger-Elf jedoch keine, bis zur 78. Minute. Bei einem Pinsdorf-Angriff erobern die Gäste am eigenen Sechzehner den Ball, zwei Timelkamer können sich allerdings nicht darauf einigen, wer diesen denn nun übernehmen soll, Sumbuljevic schnappt sich daraufhin das Leder und wird im Strafraum gefoult - Elfmeter. Viktor Hoffmann tritt an, schießt flach ins rechte Eck, Tormann Philipp Dobias erahnt die Ecke, kann den Ball allerdings nur an die Lattenunterseite lenken - 1:1 (78.). Nur drei Minuten später der nächste kapitale Schnitzer der Timelkamer Hintermannschaft. Diesmal hat Libero Matthias Stöckl alle Zeit der Welt, um einen Pass anzubringen, wartet aber etwa 20 Meter vor dem eigenen Tor völlig alleinstehend etwas zu lange und verliert den Ball an den heranstürmenden Viktor Hoffmann. Der Pinsdorf-Kapitän läuft daraufhin völlig alleine auf Tormann Dobias zu und schiebt den Ball zum 2:1 ein. In den letzten Spielminuten versuchen es die Gäste mit hohen Bällen in den gegnerischen Strafraum, die jedoch nichts mehr einbringen.


Günther Schobesberger, Trainer ASKÖ Pinsdorf

"Es war eine ausgeglichene und kampfbetonte Partie. Timelkam hat natürlich einen starken Sturm, kam auch zu einigen Torchancen, aber am Ende haben wir die Hitze etwas besser verkraftet, hatten am Ende etwas mehr Kraft."


Jochen Kriechbaum, Trainer TSV Timelkam

"Ich bin stinksauer. Nach dem 1:0 haben wir einfach zum Fußballspielen aufgehört und beide Gegentore durch Geschenke kassiert. Wenn man solche Eigenfehler macht, kann man nie ein Spiel gewinnen. Wir waren die bessere Mannschaft, hatten die besseren Chancen. Mir ist rätselhaft, wie wir den Sieg derartig herschenken konnten."


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