St. Willibald verliert gegen weiteren Nachzügler

Sechs Tage nach der 1:2-Niederlage in St. Aegidi wollte die Union SportsTEAM.at St. Willibald in der 2. Klasse West-Nord wieder auf die Siegerstraße zurückkehren und im heimischen Waldstadion gegen die Union RAIKA PWS Enzenkirchen einen "Dreier" einfahren. Die Chancen dazu standen für die Mannschaft von Trainer Hubert Aumaier auch nicht schlecht, konnte doch im Hinspiel ein 4:2-Auswärtssieg gefeiert werden und mussten die Gäste zuletzt drei Niederlagen in Folge einstecken.

Die Heimischen fanden auch gut ins Spiel und gingen bereits nach zehn Minuten in Führung, als Sandro Peham nach einer Ecke einen Kopfball ins Kreuzeck setzte. Die Aumaier-Elf verpasste es in der Folge, die eine oder andere Chance zur Vorentscheidung zu nutzen. So kam der Nachzügler aus Enzenkirchen kurz vor der Pause durch Kapitän Ralph Parzer zum Ausgleich.

In der zweiten Halbzeit kämpfte die Gästeelf von Trainer Franz Parzer auopferungsvoll, während St. Willibald zu wenig für das Spiel tat. Dennoch durften die heimischen Fans unter den rund 150 Besuchern nach 65 Minuten den erneuten Führungstreffer bejubeln, schloss Harald Mörtlbauer einen Sololauf zum 2:1 ab. Danach hatte Legionär Roman Machacek zwei Mal den Matchball am Fuß, brachte das Leder aber nicht im gegnerischen Tor unter. Ganz anders die Enzenkirchener, die in der Schlussphase zum Ausgleich kamen, Christian Mörtlbauer einen Parzer-Schuss unglücklich ins eigene Tor lenkte.

Als sich die Fans bereits mit einer Punkteteilung vertraut machten, nahm St. Willibalds Torwart Ladislav Chylik in der 93. Minute einen Rückpass mit der Hand auf - den von Schiedsrichter Brandstätter im Strafraum verhängten indirekten Freistoß verwandelte Christian Lang in Minute 93 zum 3:2-Sieg der Union Enzenkirchen, die nach dem letzten Platz in der Vorsaison derzeit ungefährdet auf dem elften Rang steht und am kommenden Sonntag St. Aegidi empfängt. Nach der zweiten Niederlage in Folge gegen einen Nachzügler steht die Union St. Willibald vor einem spielfreien Wochenende.

Roland Ketter, Sektionsleiter Union St. Willibald:
"Es läuft einfach nicht. Auch wenn noch zwei Spiele ausständig sind, müssen wir die Saison bereits abhaken. Vielleicht können wir uns im Sommer mit ein, zwei Spielern verstärken und im nächstern Jahr in der Tabelle wieder etwas weiter vorne mitmischen. In einer kleinen Gemeinde wie St. Willibald ist das aber nicht einfach, auch wenn aus glorreichen Bezirskliga-Zeiten noch Spieler wie Harald und Christian Mörtlbauer sowie Ingo Haderer und Roman Machacek in unseren Reihen stehen."


Günter Schlenkrich

Foto: Hraschan

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