Zufriedenheit in St. Agatha nach bärenstarker Rückrunde

Der UFC St. Agatha kam in der 2.Klasse West-Nord in der abgelaufenen Spielzeit als guter Vierter ins Ziel und konnte dabei vor allem im Frühjahr überzeugen. Nach dem Karriereende von Übungsleiter Horst Paschinger schwingt ab sofort ein neuer Trainer das Zepter und will am vorhandenen Potential aufbauen.

 

Durchwachsener Herbst

Man hatte sich vor der vergangenen Saison viel vorgenommen, wollte die großen Namen der Liga so lange wie möglich ärgern. Den ersten Abschnitt der Meisterschaft verschlief man allerdings gehörig, vor der Winterpause standen lediglich 16 Zähler und mit Rang acht ein nicht zufriedenstellender Tabellenplatz zu Buche. Doch 2019 drehten die Paschinger-Schützlinge dann richtig auf, mauserten sich zur drittbesten Rückrundenmannschaft und fuhren weitere 25 Zähler ein. "Vor der Saison hatten wir als Zielvorgabe Platz eins bis fünf ausgegeben, nach einer extrem starken Rückrunde konnten wir das dann auch noch erreichen. Mit einem besseren Herbst wäre wohl einiges mehr möglich gewesen," meint Sportchef Kurt Würzl ehrlich, der vor allem aber auch die gute Arbeit in der zweiten Mannschaft lobt: "Wir konnten aufgrund der guten Arbeit im Verein den Reserve-Meistertitel erringen, zudem stellten wir mit Tobias Lehner (23 Treffer) den besten Torschützen der Liga!"

 

Wenig Neues in St. Agatha

Mit Helmut Scheuringer konnte erneut ein Trainerfuchs engagiert werden, der mit viel Erfahrung daher kommt. "Scheuringer war zuletzt als Nachwuchstrainer in Peuerbach tätig und bringt damit viel Erfahrung im Umgang mit den jungen Spielern mit," erklärt Würzl. Fast traditionell wurden darüber hinaus beim bodenständigen Verein keine Transfers getätigt, will man erneut daran festhalten mit den eigenen Spielern eine Mannschaft zu formieren. In der bereits gestarteten Vorbereitung steht nunmehr dem Trainerteam mit Daniel Koller auch ein Torwarttrainer an der Seite, der das Spiel der Schlussmänner weiter verbessern soll. Die erlernten Dinge kann die Mannschaft in nicht weniger als sechs Testspielen unter Beweis stellen.

 

Stockerlplatz ist das erklärte Ziel

"Unserem neuen Trainer ist es wichtig, am bereits in der letzten Saison eingeführten System der Vierer-Abwehrkette festzuhalten. Als generelles Ziel haben wir uns eine Platzierung und den ersten Drei gesetzt, das größte Ziel des gesamten Vereins ist es aber den Aufstieg in die 1. Klasse zu schaffen. Damit wollen wir zeitnah beweisen, dass es auch mit eigenen, unbezahlten Spielern geht und der Erfolg erreicht werden kann. Voraussetzung dafür ist lediglich Motivation, Kameradschaft und die richtige Einstellung der einzelnen Spieler, Trainer und Funktionäre", zeigt sich der sportliche Leiter kämpferisch. Mit einem Heimspiel startet die Scheuringer-Elf in die kommende Spielzeit, wenn am Sonntag, 18 August, die ASKÖ Bruck/Peuerbach in St. Agatha zum Meisterschaftsauftakt zu Gast sein wird.

 

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