ATSV Schärding fokussiert sich bereits auf nächste Saison

Nicht wie erwünscht erging es dem ATSV HandyShop Schärding in der Herbstmeisterschaft der 2. Klasse Nord-West. Die Friedl-Truppe blieb mit lediglich vier Siegen im bisherigen Saisonverlauf deutlich unter den Erwartungen und musste folglich im untersten Drittel des Klassements überwintern. Zwar agierte der ATSV in der Offensive durchaus mit Effizienz und Durchschlagskraft, satte 25 Gegentore verhinderten jedoch zumeist eine deutlich bessere Punkteausbeute. Bis die Friedl-Schützlinge an diesen Tugenden arbeiten können, wird es allerdings vermutlich noch einige Wochen oder Monate dauern, ehe die Corona-Pandemie wieder einen regulären Spiel- und Trainingsbetrieb erlaubt.

 

"Können mit dem bisherigen Verlauf nicht zufrieden sein" 

Bereits im Sommer wurden die Unterhaus-Vereine mit ungewohnten Vorschriften konfrontiert, die das Vereinsleben regelrecht auf den Kopf stellten. Dies schien sich zu Beginn der Spielzeit auch auf die aktiven Akteure des ATSV auszuwirken, gelang doch in den ersten sieben Runden lediglich ein voller Erfolg. „Aus sportlicher Sicht können wir mit dem bisherigen Verlauf der Meisterschaft nicht zufrieden sein. Unser Ziel wäre eigentlich ein Top-Fünf Platz gewesen, das haben wir bei weitem nicht erreicht“, zeigt sich der Sektionsleiter des ATSV, Günter Huber, unzufrieden mit den Auftritten seiner Elf. Auch die kuriosen Umstände durch die Pandemie habe die Leistungen der Mannschaft negativ beeinflusst. „Man hat oft bis kurz vor Anpfiff nicht gewusst, ob gespielt werden kann. Außerdem mussten einigen Spieler oftmals auf das Corona-Virus getestet werden, das hat zusätzlich Unruhe in die Truppe gebracht“, beklagt Huber die äußerst schwierige Situation.

Klubhaus-Brand verschlimmert wirtschaftliche Situation zusätzlich 

Auch in finanzieller Hinsicht kam man beim ATSV nicht unversehrt davon, die Folgen der Pandemie schlichtweg zu schwerwiegend. „Wegen des Virus haben wir viele Veranstaltungen von uns, wie zum Beispiel verschiedene Feste und ein Turnier, nicht durchführen können. Das hat uns natürlich vor wirtschaftliche Probleme gestellt“, beklagt der Sektionsleiter. Aufgrund eines Brandes im Klubhaus musste man seit geraumer Zeit außerdem auf den Kantinenbetrieb verzichten, auch dahingehend hatte der ATSV folglich gehörig zu knabbern.

Blick wird bereits auf nächste Spielzeit gerichtet

Sportlich hat man die Meisterschaft in Schärding weitestgehend abgehakt. „Unser derzeitiger Tabellenrang lässt keine allzu große Aufholjagd mehr zu“, so Huber. Demzufolge richtet der Sektionsleiter bereits den Fokus auf die folgende Saison. „Wir wollen uns eine Mannschaft aufbauen, die auch längerfristig zusammenbleibt, um in der nächsten Spielzeit wieder konkurrenzfähiger zu werden“, erklärt Huber. Zudem muss man sich wohl von dem Torgaranten Laszlo Somogyi trennen, den es beruflich ins Ausland zieht. „Auf dieser Position werden wir uns vermutlich um einen Ersatz umsehen müssen“, informiert der Sektionsleiter.


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