"Im Frühjahr wollen wir den Aufstieg realisieren" - Union St. Aegidis Sektionsleiter Christoph Fischer im Interview

Mit einer beeindruckenden Konstanz sowie Souveränität marschierte die Union St. Aegidi durch die bisherige Herbstmeisterschaft der 2. Klasse West-Nord. Ganze acht Mal gingen die Mannen von Übungsleiter Stefan Prünstinger als Sieger vom Platz. Daraus resultierend befindet man sich in der Winterpause dem Tabellenleader aus Schardenberg dicht auf den Fersen, lediglich zwei Zähler fehlen auf den inoffiziellen Herbstmeister. Folglich mischt die Union voll im Kampf um den Aufstieg mit und möchte den herausragenden Erfolgslauf des Herbstes auch im Frühling prolongieren. Voraussetzung dafür: ein durchführbarer Spielbetrieb. Ob und in welcher Form es diesen geben wird, werden die kommenden Wochen entscheiden. Ligaportal.at sprach mit dem Sektionsleiter in St. Aegidi, Christoph Fischer.

 

Ligaportal.at: Beeindruckende 26 Zähler stehen bereits auf der Habenseite. Wie zufrieden ist man mit dieser Ausbeute?

Fischer: „Wir sind am dritten Tabellenplatz, das passt wirklich super. Folglich können wir sportlich gesehen auf alle Fälle zufrieden sein. Leider konnten die letzten Runden nicht mehr stattfinden, das war aber ohnehin kaum vermeidbar. Hervorzuheben sind aber vor allem der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft sowie der Wille, füreinander zu kämpfen. Das hat uns schlussendlich auch ausgezeichnet und ist sicherlich ein großer Grund für das starke Abschneiden.“

Ligaportal.at: Wie ist die Mannschaft mit der zweifelsohne ungewohnten Situation durch die Pandemie umgegangen?

Fischer: „Die Jungs haben sich immer sehr genau an die Vorgaben und Maßnahmen gehalten, die wir ihnen weitergegeben haben. Sie haben das super aufgenommen und sich gut an die Situation angepasst. Wir waren froh, dass wir so lange Meisterschaftspartien austragen konnten, das war im Vorhinein nicht in dieser Form zu erwarten.“

Ligaportal.at: Wie haben Sie den Abbruch des Fußball-Betriebes aufgenommen? Wie wird es in Zukunft weitergehen?

Fischer: „Ich habe an sich schon mit einem früheren Abbruch gerechnet. Die Zahlen sind zu diesem Zeitpunkt einfach zu schnell in die Höhe geschossen, da gab es eigentlich auch keinen anderen Weg. Ich hoffe, dass wir bald wieder in einen normalisierten Trainingsbetrieb übergehen können, vor allem für den Nachwuchs wird das enorm wichtig sein. Ich glaube, dass sie versuchen werden, so viele Spiele wie möglich auszutragen. Wichtig wäre dahingehend natürlich auch, dass es eine Wertung und einen Auf- und Absteiger gibt.“

Ligaportal.at: Haben Sie für den Winter Transfers geplant? Welche Ziele möchte man im Falle eines Meisterschaftsbetriebes im Frühjahr noch erreichen?

Fischer: „Wir führen derzeit mit zwei eigenen Spielern Gespräche, die zurzeit bei einem anderen Verein aktiv sind. Diese werden aber ohnehin erst ab Sommer wieder zu uns stoßen. Ansonsten bauen wir auf unseren bewährten Kader und sehen keinen Bedarf für großartige Transferaktivitäten. Im Frühjahr wollen wir, sofern gespielt werden kann, ganz vorne mitmischen und den Aufstieg realisieren.“

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