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Union St. Aegidi präsentiert neuen Trainer

In den coronabedingt abgebrochenen Meisterschaften der 2. Klasse West-Nord stand die Union St. Aegidi am fünften bzw. dritten Tabellenplatz. In der vergangenen Saison zeigte der Pfeil jedoch in die falsche Richtung, erreichten die Innviertler das Ziel nur als Zehnter. "Wir hätten uns wesentlich mehr erwartet und wollten uns wieder im Vorderfeld der Tabelle präsentieren, doch schon in der Vorbereitung hat der Verletzungsteufel zugeschlagen. Wir sind dann zwar ganz gut gestartet, konnten mit zunehmendem Saisonverlauf die vielen Ausfälle aber nicht mehr kompensieren", begründet Sektionsleiter Christoph Fischer das Durchrutschen in die untere Tabellenregion.

 

Zu viele Gegentore und eklatante Auswärtsschwäche

Die Union St. Aegidi sammelte im Herbst 16 Punkte und fuhr in dder Rückrunde 14 Zähler ein. Während immerhin sechs Heimsiege gefeiert werden konnten, war der Zehntplatzierte in der Fremde ein gerngesehener Gast, gingen von zwölf Auswärtsspielen nicht weniger als neun verloren. "Aufgrund der vielen Verletzungen war der Wurm drinnen, fehlte demnach auch auswärts die nötige Stabilität", so Fischer, der 53 Treffer bejubeln konnte - nur sechs Mannschaften trafen öfter ins Schwarze. Die Kicker aus St. Aegidi kassierten jedoch 55 Gegentore - lediglich im Kasten der letzten Drei der Tabelle schlug es öfter ein. "Wir wissen, dass in der Defensive der Schuh drückt und müssen hinten kompakter und stabiler werden", meint der Sektionsleiter. "Unsere Mannschaft ist relativ jung, zudem ist erhebliches Potenzial vorhanden. Aber wir haben eine derartige Verletzungsserie noch nicht erlebt, war aufgrund der vielen Ausfälle letztendlich nicht viel mehr möglich. Aber wir haben die Saison bereits abgehakt und richten den Fokus auf die neue Meisterschaft".  

Neuer Trainer - vier Abgänge

Nach dem Ende der Ära von Stefan Prünstinger und der interimistischen Leitung durch Rudolf Roßgatterer, schwingt seit letzter Woche in St. Aegidi ein neuer Trainer das Zepter. "Peter Dessl hat sich zuletzt eine Auszeit genommen und war zuvor in Ried/Traunkreis tätig. Im ersten Training, am letzten Montag, konnten die Spieler den neuen Coach kennenlernen", weiß Christoph Fischer. Beim heutigen Start und die offizielle Vorbereitung sind vier Akteure nicht mehr dabei: Neben den beiden Tschechen, Dominik Sedlacek und Antonin Hynek, die gemeinsam ins niederösterreichische Sallingberg wechseln, haben auch Philipp Eder (Neukirchen/Walde) und Jonas Jungwirth (Esternberg 1b) den Verein verlassen. "Es sind keine weiteren Abgänge zu erwarten. Natürlich beobachten wir den Transfermarkt und sehen uns nach möglichen Verstärkungen um, in erster Line vertrauen wir jedoch dem eigenen Personal und hoffen, dass die zuletzt verletzten Spieler wieder fit sind und zur Verfügung stehen", so Fischer.

Oberes Tabellendrittel im Visier

Im ersten Testspiel trreffen die Innviertler am 15. Juli auf die Kicker aus Aurolzmünster. Nach dem Absturz in der vergangenen Saison orientiert sich die Union in der Tabelle wieder nach oben. "Was möglich ist, haben wir in den abgebrochenen Meisterschaften gesehen und sind zuversichtlich, dass wir uns wieder im Bereich des oberen Tabellendrittels bewegen können. Sollten wir, im Gegensatz zum letzten Jahr, weitgehend verletzungsfrei bleiben, ist das Vorhaben ein realistisches Ziel und wollen in der neuen Punktejagd wieder angreifen", blickt der Sektionsleiter der kommenden Spielzeit vorsichtig optimistisch entgegen.

 

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