Union Stroheim: "Haben leider erst auf der Zielgeraden Fahrt aufgenommen"

In den vergangenen Jahren war die Union Stroheim in der 2. Klasse Nord-West aktiv und kam dort in der letzten Saison als Fünfter ins Ziel. Im Sommer wechselten die Hausruckviertler die Gruppe und gehen in der aktuellen Saison in der 2. Klasse West-Nord an den Start. Die Kicker aus dem Bezirk Eferding brauchten lange, um in der neuen Liga anzukommen, in den letzten Spielen der Hinrunde nahmen die Mannen von Coach Reinhard Klug, der im Sommer die Verantwortung übernommen hatte, aber doch noch Fahrt auf. Mehr als der siebente Platz sprang aber nicht heraus, weshalb der Liga-Neuling im Niemandsland der Tabelle überwintert.

 

Klassischer Fehlstart, aber starker Endspurt

Nach einem klassischen Fehlstart - in den ersten drei Runden ergatterte man nur einen mickrigen Punkt - feierte die Klug-Elf gegen Enzenkirchen den ersten Saisonsieg. Die Union tat sich danach aber weiterhin schwer und wartete in den folgenden fünf Spielen vergeblich auf einen "Dreier". Auf der Zielgeraden wussten die Stroheimer dann aber zu gefallen und verabschiedeten sich mit drei Siegen am Stück in die Winterpause. "Nach dem Gruppenwechsel haben wir Neuland betreten und uns lange Zeit sehr schwer getan. Doch im Gegensatz zu den Hartkirchenern, die mit uns die Liga wechselten, haben wir, spät aber doch, in die Spur gefunden. Aber leider haben wir erst auf der Zielgeraden Fahrt aufgenommen", erklärt der stellvertretende Sektionsleiter, Bernhard Berger.

Nur 15 Union-Treffer

Der Tabellensiebente behielt auf eigener Anlage und in der Fremde jeweils zwei Mal die Oberhand. Während nur die Top-Fünf der Tabelle weniger Gegentore kassierten, traf lediglich das Schlusslicht aus Hartkirchen weniger oft ins Schwarze. "Wir haben im Herbst nur 15 Mal getroffen. Die wenigen Tore sind dem Umstand geschuldet, dass wir aktuell über keinen Torjäger verfügen. Dafür war die Performance der Defensive über weite Strecken in Ordnung. Aufgrund des aktuellen Kaders war die Erwartungshaltung gering, hätten uns insgeheim jedoch eine Platzierung weiter vorne in der Tabelle erhofft. Aber zum Herbstausklang ist es ganz gut gelaufen und konnten mit einem positiven Gefühl in die Winterpause gehen", so Berger.

Ein Abgang - Trainingslager in Bad Vigaun

Am 23. Jänner starten die Hausruckviertler in die Vorbereitung, die auch ein Trainingslager in Bad Vigaun beinhaltet. Die Reise ins Salzburger Land wird Moritz Wolfsteiner nicht antreten. Der 20-jährige Offensivspieler, der in den letzten Hinrundenspielen an vorderster Front agierte und einige Tore erzielte, wechselt nach Peuerbach und möchte sein Talent in der Landesliga unter Beweis stellen. "Natürlich schmerzt sein Abgang, aber wir sind ein Ausbildungsverein und verlieren demzufolge immer wieder Talente. Da wir traditionell kaum oder gar keine Transfers tätigen, wird sich auch in diesem Winter vermutlich nichts tun", spricht der Funktionär von einer ruhigen Übertrittszeit. Das erste von mehreren Testspielen bestreitet die Klug-Elf am 28. Jänner und trifft am Kunstrasen in Rohrbach auf die Union Altenfelden.

Rangverbesserung erwünscht

Der Liga-Neuling überwintert im Niemandsland der Tabelle, weshalb fr die Stroheimer in der zweiten Meisterschaftshälfte keine großen Sprünge möglich sein. "Auch wenn wir an die erfolgreichen letzten Hinrundenspiele anknüpfen wollen und uns im Frühjahr anständig präsentieren möchten, ist allzu viel nicht mehr möglich. Dennoch streben wir eine Rangverbesserung an. Sollten wir gut durch die Rückrunde kommen, könnten wir unter Umständen ins obere Drittel der Tabelle klettern, zumal der Vierte aus Eggerding nur fünf Punkte mehr am Konto hat", meint Bernhard Berger.

 

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