11:2! Union St. Aegidi feiert höchsten Sieg der Vereinsgeschichte

Union St. Aegidi
Reichersberg

Vor heimischer Kulisse traf die Union St. Aegidi in der zwölften Runde der 2. Klasse West-Nord auf die Union Reichersberg. Die Mannschaften gingen unter verschieden Vorzeichen ins Match. Während die Heimelf von Trainer Stefan Prünstinger von den letzten vier Spielen drei gewinnen konnte, wartet der Tabellenletzte seit 14. April vergeblich auf einen "Dreier". Die Hausherren untermauerten am Sonntagnachmittag eindrucksvoll ihre aktuell gute Form und feierten mit einem 11:2-Schützenfest den höchsten Erfolg der Vereinsgeschichte. Die Reichersberger hingegen gerieten böse unter die Räder und mussten die elfte Auswärtsniederlage in Serie einstecken.


Prünstinger-Elf mit 5-0-Pausen-Führung

In der Baunti-Arena ging es vor rund 200 Besuchern von Beginn an zumeist nur in eine Richtung. Schon in der Anfangsphase kreierte die Prünstiger-Elf Chance um Chance, konnte diese zunächst aber nicht nutzen. In Minute zehn verwertete Niklas Dräxler einen Stanglpass von Michal Stepanek und eröffnete den Torreigen. Nach einer Viertelstunde war das ungleiche Kräftemessen eigentlich schon entschieden. Zunächst schloss Rudolf Roßgatterer einen gelungenen Spielzug erfolgreich ab, 60 Sekunden später erhöhte Jan Stary auf 3:0. Die überforderten Gäste konnten nur ab und an für Entlastung sorgen, bis zur Pause musste Goalie Mehmet Cill aber noch zwei Mal hinter sich greifen. Nachdem auch Jung-Stürmer Marco Hochholzer ins Schwarze getroffen hatte, besiegelte Stary mit seinem zweiten Treffer den 5:0-Halbzeistand.

Acht Tore in Halbzeit zwei

Auch nach dem Wiederanpfiff von Schiedsrichter Ulusoy entwickelte sich ein einseitiges Duell. Es dauerte jedoch bis zur 58. Minute, ehe Roßgatterer das halbe Dutzend vollmachte. Wenig später durften sich auch die Gäste über ein Tor freuen, als der eingewechselte Christian Lach auf 6:1 stellte. Nach dem Reichersberger "Strohfeuer" ließen es die Hausherren wieder ordentlich krachen. Nach Dreierpacks von Roßgatterer, Stary und Hochholzer sowie Toren von Dräxler und Stepanek stand es 11:1, ehe der Nachzügler den Schlusspunkt setzte. Rinor Rexhepi war es, der zum 11:2-Endstand traf.

Christoph Fischer, Sektionsleiter Union St. Aegidi:
"Nach einem klassischen Fehlstart haben wir in die Spur gefunden und spielen seit geraumer Zeit ansehnlichen und herzerfrischenden Fußball. Im Verein kann sich niemand über einen zweistelligen Sieg erinnern, dementsprechend groß ist die Freude über dieses historische Schützenfest. Wir haben aktuell einen guten Lauf und wollen zum Herbstausklang, in Bruck, einen Dreier nachlegen".

 

Die Besten:  Marco Hochholzer, Jan Stary und Rudolf Roßgatterer (alle St. Aegidi)

 

Günter Schlenkrich

 

 


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