Schildorn: Auch ohne Strafbeglaubigung hätte es nicht gereicht"

Nach einer sensationellen Herbstsaison in der 2. Klasse West - die Mannschaft von Trainer Günter Schachl sammelte in der Hinrunde 31 von 36 möglichen Punkten - liebäugelte der SV Schildorn mit dem Aufstieg. Auch wenn die Rückrunde keineswegs schlecht verlaufen ist, musste man sich vorzeitig vom Aufstiegskampf verabschieden. "Der Knackpunkt war letztendlich das Spiel gegen St. Johann am Walde, als wir kurz vor Schluss 2:1 geführt haben, das Match dann aber abgebrochen und schließlich mit 0:3 beglaubigt wurde", erklärt Sektionsleiter Thomas Mann.

Auch wenn die Schachl-Elf mit dem Aufstieg letztendlich nichts zu tun hatte, griff sie in der letzten Runde mit einem Sieg gegen Eberschwang entscheidend in den Titelkampf ein und machte somit die Union St. Martin/I. zum Meister. "Wir haben eine ausgezeichnete Saison absolviert uind die Meisterschaft zudem positiv beendet. Auch wenn die Strafbeglaubigung nicht gewesen wäre, hätte es wohl nicht zum Aufstieg gereicht", weint der Sektionsleiter dem verpassten Sprung in die 1. Klasse nicht nach und freut sich vielmehr auf die kommende Saison. "Mit den Absteigern aus Lohnsburg und Pattigham erwarten uns zwei zusätzliche Derbys, auf die wir uns riesig freuen."

Gefreut haben sich im Sommer vor allem die jungen Spieler, verzichtete doch der Verein auf Transferaktivitäten. "Nach nach den starken Leistungen war kein Handlungsbedarf gegeben. Wir haben vor drei Jahren diesen Weg eingeschlagen und werden auch weiterhin vorwiegend mit eigenen Spielern arbeiten", gibt Thomas Mann die Richtung vor und freut sich, dass kein einziger Spieler den Verein verlassen hat. Auf einen Akteur muss Trainer Schachl jedoch auf unbestimmte Zeit verzichten, steht Mittelfeldspieler Markus Aigner mit dem Bundesheer ein Auslandseinsatz im Kosovo bevor.

Im Innviertler Cup erreichte Schildorn beachtliche Ergebnisse (2:1 gegen Bezirksligist Mattighofen und 0:1 gegen Landesliga-Aufsteiger Mauerkirchen), schied aber in der Vorrunde aus. Nach den Aufbauspielen gegen Meggenhofen (3:0) und Senftenbach (0:4) bestreitet die Schachl-Elf am Samstag gegen Urfahrf ihr letztes Testspiel. "Die Liga ist nicht nur auf 14 Vereine aufgestockt, sondern auch ausgeglichener geworden. Dennoch wollen wir an die Leistungen der letzten Saison anknüpfen und ganz vorne in der Tabelle wieder ein Wort mitreden", ist der Sektionsleiter zuversichtlich.


Günter Schlenkrich

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