Ungewohntes Feeling in Polling

In der vergangenen Saison der 2. Klasse West belegte die Union Polling den vorletzten Platz. In den drei Jahren davor beendete der Verein die Meisterschaft jeweils mit der "Roten Laterne". Nach erheblichen Kaderveränderungen im Sommer konnte sich die Mannschaft von Trainer Stefan Putta im aktuellen Spieljahr erheblich steigern, steht nach der Hinrunde auf dem neunten Rang und ist selbst von den Aufstiegsplätzen nicht allzu weit entfernt.

"Dabei wäre vielleicht sogar noch mehr möglich gewesen, starteten doch die Pollinger sensationell in die Saison, konnten in den ersten vier Runden drei Siege feiern und führten die Tabelle an. "Das hatte aber vor allem damit zu tun, dass wir eine günstige Auslosung hatten und es in den ersten Runden mit den auf dem Papier leichteren Gegnern zu tun hatten. Auch wenn wir in der Folge etwas zurückgefallen sind, haben wir eine ausgezeichnete Hinrunde absolviert und konnten unter anderem Herbstmeister Lohnsburg besiegen", ist Coach Putta mit der Performance seiner Mannschaft mehr als nur zufrieden.

"Die Spieler waren in ihren Leistungen überaus konstant und haben im Herbst vier Punkte mehr gesammelt als in der gesamten letzten Saison. Nur beim 1:6-Debakel gegen Pattigham haben wir einen rabenschwarzen Tag erwischt und ganz schlecht gespielt", so Putta, der von einem Eingreifen in den Aufstiegskampf nichts wissen will. "Auch wenn der Abstand zu den vorderen Plätzen nicht sehr groß ist, redet in Polling kein Mensch von einem möglichen Aufstieg. Um den werden wesentlich stärkere Mannschaften - wie Riegerting, Lohnsburg oder vielleicht sogar Pram - kämpfen", hält Pollings Trainer den Ball flach.

Erleichtert ist man beim Tabellenneunten darüber, dass in der Winterpause die Tormannfrage gelöst werden konnte. Nachdem sich die etatmäßige Nummer eins, Patrick Zweimüller, erneut das Kreuzband riss und seine Karriere voraussichtlich wird beenden müssen, hütete "Evergreen" Reinhold Penninger das Pollinger Tor. Im neuen Jahr wird der Ex-Altheimer Hannes Weinberger, der im vergangenen Jahr nicht aktiv war, zwischen den Pfosten stehen.

"Wir sind froh, mit Weinberger einen exzellenten Torwart verpflichtet zu haben. Darüberhinaus wird sich der Kader im Winter wohl nicht verändern", weiß Stefan Putta, der am 27. Januar den Startschuss zur Vorbereitung gibt und in der Aufbauzeit mit seinen Mannen die Zelte in Italien aufschlägt und in Jesolo ein Trainingslager abhält. "Wenn wir auch am Ende der Saison im Mittelfeld der Tabelle stehen, sind wir zufrieden. Wichtig ist vor allem, dass wir im neuen an die in der Hinrunde gezeigten Leistungen anknüpfen können. Sollte wir auch im Frühjahr eifrig punkten und - aufgrund des dichtgedrängten Feldes - in der Tabelle trotzdem zurückrutschen", macht es auch nichts", meint der Coach.


Günter Schlenkrich

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