Torflaute in Obernberg

"Wir stehen zwar auf dem siebenten Rang und fehlen auf einen Aufstiegs- bzw. Relegationsplatz nur drei Punkte, sind aber in der Herbstsaison der 2. Klasse West deutlich unter unseren Erwartungen geblieben. In der gesamten Hinrunde ist es nicht nach Wunsch gelaufen und hatten demzufolge auch keinen Lauf", ortet SV Obernbergs Trainer Günther Schott erhebliches Steigerungspotenzial. Vor allem die Offensivabteilung war im Herbst zum Teil harmlos, muss in der Rückrunde die Durchschlagskraft erhöht werden und sollten die Stürmer ihr Visier dementsprechend nachjustieren.

Während die Obernberger bislang nur 17 Tore kassierten - nur bei drei Mannschaften schlug es weniger oft ein - durften die Fans nur 22 Treffer bejubeln. "Unsere vier Stürmer haben zusammen nur neun Tore erzielt, das ist viel zu wenig. Dabei hatten wir Chancen am Fließband, in den Spielen teilweise sechs, sieben Hochkaräter vorgefunden, konnten diese aber nicht verwerten", spricht der Coach vor allem Stürmer Nicklas Kugler an, der im Herbst kein einziges Mal ins Schwarze traf. Auch Torjäger Hajrudin Hajric, der zwar sechs Treffer erzielen konnte, ist weit unter seinen Möglichkeiten geblieben.

"Da wir nicht richtig in die Gänge gekommen sind, ist mit zunehmendem Saisonverlauf die Verunsicherung immer größer geworden. Vorne konnten wir unsere Chancen nicht nutzen und hinten haben wir - obwohl die Defensivleistung insgesamt in Ordnung war - dumme Tore kassiert. Aber auch die Einstellung war nicht immer die beste", weiß Günther Schott, der die Hoffnung auf den Aufstieg aber noch nicht aufgegeben hat. "Das ist das einzig Positive, dass wir aufgrund der enormen Ausgeglichenheit der Liga nach wie vor gute Chancen haben, einen der beiden Aufstiegsplätze zu belegen."

Die Optimierung der Einstellung bzw. Leistung bleibt im neuen Jahr dem bestehenden Personal vorbehalten. "Wir verfügen über die nötige Qualität, im Kampf um den Aufstieg ein ernstes Wort mitreden zu können. Darum wird sich der Kader auch nicht verändern, gibt es im Winter weder Zu- noch Abgänge", so Schott, der am 9. Februar den offiziellen Teil der Vorbereitung anpfeift - seit vergangener Woche absolvieren die Spieler Laufeinheiten. "In der Hinrunde haben wir nur phasenweise gut gespielt, war die Leistung nur in vier Halbzeiten absolut in Ordnung. Den Spielern steht eine intensive Aufbauzeit bevor, denn sie müssen einfach an ihre Leistungsgrenze gehen, um im Frühjahr die erhoffte Steigerung erreichen zu können."


Günter Schlenkrich

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