Lohnsburg: Jung-Trainer formte Erfolgsteam

Für Aufsehen sorgte in der Herbstsaison die Union Lohnsburg. Das junge Team krönte sich in der 2. Klasse West zum Herbstmeister. Hält der Lauf an, könnte am Ende der sofortige Wiederaufstieg gelingen. Der Architekt des Erfolges ist 27 Jahre alt und schon ein echter Fachmann auf seinem Gebiet. Spielertrainer Leonhard Zeilinger formte aus den Burschen ein Erfolgsteam und bleibt cool: „Es war lässig, in der Winterpause einen Blick auf die Tabelle zu werfen und wird in den kommenden Wochen schwierig, den Platz an der Sonne zu verteidigen. Doch mein Team hat´s sicher drauf, es zu schaffen.“

Schlüsselspiel zum Auftakt
In die Frühjahrsmeisterschaft startet der Leader personell unverändert, muss zum Auftakt gleich beim derzeit schärfsten Verfolger Riegerting antreten. Mit einem Sieg würde sich Lohnsburg um sechs Punkte von der Konkurrenz absetzen. „Das wäre ein erster gewaltiger Schritt. Doch der Kreis der Titelanwärter ist groß, zumindest fünf Teams kommen dafür in Frage“, betont Zeilinger. Der studierte Sportwissenschafter sah seinem Team jüngst beim Probegalopp gegen die U18 der Akademie Ried auf die Beine („Wir haben zwar hoch verloren, doch unsere Leistung ging in Ordnung“), forciert in der Vorbereitung die Weiterentwicklung im technisch-taktischen Bereich. „Eine reine Laufeinheit ohne Ball gibt es bei uns nicht. Der körperliche Aufbau wird in die taktisch-technischen Trainingsinhalte integriert.“

Aktiver auftreten, höher verteidigen
Oberstes Ziel bleibt auch im Frühjahr die Weiterentwicklung des Teams. „Zunächst beschäftigen wir uns wieder mit den Grundlagen der Raumdeckung, dann versuche ich einen Schritt draufzusetzen.“ Wie soll sich dieser auf dem Spielfeld bemerkbar machen? „Ich wünsche mir, dass sich das Team noch aktiver präsentiert, eine Spur höher verteidigt“, sagt Zeilinger, der bereits in Besitz der B-Lizenz ist. Die Mannschaft ist unter Leonhard Zeilinger körperlich und geistig gefordert, entwickelte sich bislang stetig weiter. „Besonders herausfordernd wird es, wenn wir unter Druck stehen und auch dann noch versuchen müssen, unser Spiel durchzuziehen.“ Was der Spielertrainer weniger gern sieht, sind hohe Bälle und Fußball à la Kick & Rush: „Mit diesen Methoden kommst nicht weit, da stehst schnell mal an.“

Aufstieg ist kein Muss
Von Seiten der Vereinsführung verspürt die Truppe keinen Druck. „Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten ist der Aufstieg bei uns nach wie vor kein Muss“, unterstreicht Zeilinger, der erstmals in seiner noch jungen Trainerkarriere bei einer Kampfmannschaft das Sagen hat. „Nach drei, vier Runden der Frühjahrssaison werden wir wissen, ob wir uns ernsthaft mit dem Titel beschäftigen dürfen.“


Christian Reichel

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