Lohnsburg gewinnt Top-Spiel in Schildorn

In einer der "verrücktesten" Ligen im Unterhaus - der Neuntplatzierte ist von einem Aufstiegsplatz nur durch fünf Punkte getrennt - kam es in der 17. Runde der 2. Klasse West zum Gipfeltreffen der beiden Erstplatzierten. Dabei empfing der Tabellenzweite SV Schildorn Spitzenreiter FC Union Lohnsburg. Nach neun Runden ohne Niederlage hatte die Heimelf von Trainer Günter Schachl die große Chance, mit einem Sieg den Gegner an der Tabellenspitze abzulösen.

Nach zwei Auftaktniederlagen in der Rückrunde kam der Tabellenführer in der Vorwoche gegen Nachzügler Waldzell nur zu einem mühevollen 1:0-Sieg und tat sich auch im Spitzenspiel am Schuidinga Tivoli sehr schwer. "Um ein Tor zu schießen, müssen wir derzeit enormen Aufwand betreiben", spricht Schildorns Coach die zahlreichen vergebenen Chancen an. Vor rund 200 Zuschauern hatten die Heimischen Spiel und Gegner gut im Griff, konnten aber viele gute Möglichkeiten nicht nutzen.

Selbst bei einem Elfmeter landete der Ball nicht im Tor der Gäste - nach 20 Minuten setzte Sebastian Strasser den Strafstoß an die Latte. Bei den übrigen Chancen avancierte Lohnsburgs Spielertrainer Leonhard Zeilinger, Schlussmann der Gäste, zum Teufelskerl. "Wir sind nicht an unserem Unvermögen gescheitert, sondern fast ausnahmslos an Zeilinger, der einige Unhaltbare gehalten hat", weiß Günter Schachl, der am Ende auch mit einem Unentschieden gut hätte leben können.

Doch in den Schlussminuten waren es dann die Gäste, die den Ball im Tor unterbringen konnten, fixierte Philipp Harringer den zweiten 1:0-Sieg in Folge der Union Lohnsburg. Während die Zeilinger-Elf weiterhin die Tabelle anführt, von einem Nicht-Aufstiegsplatz aber lediglich durch zwei Punkte getrennt ist und am Sonntag im nächsten "Sechs-Punkte-Spiel" den TSV Ort empfängt, ist der SV Schildorn mit der vierten Saisonniederlage auf den sechsten Platz zurückgerutscht. In Runde 18 wartet auf die Schachl-Elf das Heim-Derby gegen Waldzell.

Günter Schachl, Trainer SV Schildorn:
"Es ist schade, dass unsere Erfolgsserie ausgerechnet in diesem Spitzenspiel gerissen ist. Obwohl wir eine große Chance vergeben haben, ist weiterhin alles möglich, da die ersten neun Mannschaften in der Tabelle am Ende der Saison einen Aufstiegsplatz belegen können. Auch wenn wir uns gegen Waldzell stets sehr schwer tun, müssen wir das Derby gewinnen, wollen wir im Aufstiegskampf weiterhin eine entscheidende Rolle spielen."


Günter Schlenkrich

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