Union Aspach/Wildenau nach bärenstarker Hinrunde mittendrin und voll dabei

Nach einer schwachen Rückrunde mit lediglich zehn gesammelten Punkten reichte es für die Union Aspach/Wildenau in der vergangenen Saison der 2. Klasse West nur zum neunten Platz. Im zeiten Jahr unter Trainer Hamdija Causevic startete die Union durch, holte im Herbst stolze 26 Zähler und überwintert als Dritter nur zwei Punkte hinter Ligaprimus Eberschwang. "Wir haben uns einiges vorgenommen, die Präsenz im Aufstiegskampf war aber nicht zu erwarten. Aber zum einen sind wir neun Runden lang ungeschlagen geblieben, und zum anderen war die Trainingsbeteiligung ausgezeichnet", begründet der Coach den Sprung ins Spitzenfeld der Tabelle.

 

Nach empfindlicher Auftaktniederlage, Causevic-Elf mit beeindruckender Hinrunde - 12 Walzinger-Tore

Für die Aspacher verlief der Saisonstart alles andere als nach Wunsch, geriet die Causevic-Elf in Eberschwang mit 1:5 unter die Räder. Die Union wusste darauf mit zwei Kantersiegen die passende Antwort und legte in den folgenden neun Spielen sechs "Dreier" nach. "Auch in Eberschwang waren wir spielerisch gut drauf, haben aber nur bis zur 70 Minute mitgehalten. Nach dieser lehrreichen Niederlage haben wir einiges verändert und sind mächtig in Fahrt gekommen", so Causevic, der sich über je vier Heim- und Auswärtssiege freuen durfte. Während vier Mannschaften weniger Gegentore kassierten, traf nur der Herbstmeister aus Eberschwang öfter ins Schwarze - für zwölf der 32 Union-Treffer zeichnete Karl Walzinger verantwortlich. "Vorne haben wir stets getroffen und sind auch hinten über weite Strecken gut gestanden. So resultieren acht der 18 Gegentore aus den beiden Niederlagen gegen Eberschwang und Lohnsburg", weiß der Trainer. "Aber wir haben eine tolle Hinrunde absolviert, uns eine ausgezeichnete Ausgangsposition für das Frühjahr verschafft und sind rundum zufrieden".

 

Keine Transfers geplant - richtungsweisender Rückrundenstart

Nach dem überaus erfolgreichen Herbst besteht in Aspach kein Grund, den Kader zu verändern. "Es sind keine Abgänge zu erwarten und auch keine Transfers geplant. Aber wenn man um den Aufstieg kämpft, kann sich immer etwas ergeben", schließt Hamdija Causevic Zugänge nicht grundsätzlich aus. Ende Januar nimmt der Tabellendritte die Vorbereitung in Angriff und hält in der Aufbauzeit in Tschechien ein Trainingslager ab. Nach der überzeugenden Hinrunde sind die Union-Kicker auf den Geschmack gekommen und wollen im Kampf um den Aufstieg ein Wort mitreden. "Die Stimmung im Verein und in der Mannschaft ist ausgezeichnet. Wir überwintern lediglich zwei Punkte hinter dem Herbstmeister und wollen wenn möglich bis zum Schluss um den Aufstieg mitmischen", gibt der Coach die Richtung vor. "Aber im neuen Jahr ist schon das erste Spiel richtungsweisend. Sollten wir gegen Eberschwang nicht verlieren, oder sogar gewinnen, ist alles möglich, sogar der Meistertitel. Aber auch die Relegation wäre eine tolle Sache".

 

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Günter Schlenkrich

 

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