Trainerwechsel und Transferaktivitäten in Zell am Pettenfirst

In den vergangenen Jahren war der SV Zell am Pettenfirst in der Gruppe Mitte-West aktiv und beendete die letzte Saison am siebenten Rang. Nach dem Wechsel in die 2. Klasse West wurde der Liga-Neuling in der Tabelle bis auf den vorletzten Platz durchgereicht. "In einer neuen Liga ist es nie einfach, auch wir haben uns von Beginn an - ebenso wie Bruckmühl und Ampflwang - schwer getan. Grundsätzlich ist es eine angenehme Liga, wenngleich wir einige längere Fahrtstrecken bewältigen mussten. Wenn man das Ziel als Vorletzter erreicht, kann man nicht zufrieden sein", erklärt Sektionsleiter Peter Denk, der in der Sommerpause einen neuen Trainer begrüßen konnte.

 

Fehlendes Spielglück und zu viele Gegentore

Die Hauser-Elf sammelte im Herbst zehn Punkte, holte in der Rückrunde elf Zähler und absolvierte eine Saison auf bescheidenem Niveau. "Wir sind einfach nicht in die Gänge gekommen und haben nicht zur nötigen Stabilität gefunden. Zudem gab es aufgrund des kleinen Kaders keinen echten Konkurrenzkampf", begründet der 34-jährige Sektionsleiter das mäßige Abschneiden. Der Vorletzte feierte vier Heimsiege, von zwölf Auswärtsspielen gingen jedoch acht verloren. Während immerhin fünf Teams weniger Treffer bejubeln durften, kassierte lediglich das abgeschlagene Schlusslicht aus Ampflwang mehr Gegentore. "Auch wenn es generell nicht gut gelaufen ist, waren die vielen Gegentore unsere Hauptproblem. Wir waren in einigen Spielen gut dabei, haben zum Teil aber unglücklich agiert", spricht Denk die 0:1-Niederlage gegen Meister Lohnsburg an. "Natürlich hätten wir uns mehr erwartet, andererseits hat nicht allzu viel gefehlt, wäre mit einem kleinen Lauf sogar der Sprung in die obere Tabellenhälfte möglich gewesen."

 

Neuer Trainer und vier Zugänge

Anstellte von Rene Hauser, der künftig in der Reserve kickt, schwingt mit Andreas Klein ein Trainer das Zepter, der in der vergangenen Jahren in Niederösterreich tätig war. Unterstützt wird der Neo-Coach von "Urgestein" Wolfgang Kaltenbrunner, der seine Kampfmannschaftskarriere beendete. Auch Matthäus Grünbacher ist nicht mehr dabei, aus beruflichen Gründen hängt der Torwart die Handschuhe anden Nagel. Mit Simon Reiter (Zipf), Philip Holzinger (Gaspoltshofen),  David Pichlmann (Regau) und Philip Westermayer (Ampflwang) stehen vier neue Kräfte zur Verfügung. "Auch in der Reserve sind einige neue Spieler dabei", weiß Peter Denk.

 

40-jähriges Vereinsjubiläum

Am kommenden Wochenende stehen in Zell die Feierlichkeiten zum 40-jährigen Vereinsjubiläum am Programm. Am darauffolgenden Montag wird das Training wieder aufgenommen und am 20. Juli gegen Gaspoltshofen das erste Testspiel bestritten. Nach einer bescheidenen Saison möchte sich der SV von den hinteren Plätzen entfernen. "Eigentlich wollten wir wieder in die angestammte Liga zurück, unserem Ansuchen wurde jedoch eine Absage erteilt. Aufgrund der neuen Einteilung hat die Gruppe Mitte-West aber ohnehin Attaktivität verloren", sagt der Sektionsleiter. "Es ist uns gelungen, den Kader breiter aufzustellen, demnach wollen wir uns in der neuen Saison im Mittelfeld der Tabelle bewegen. Da die Leistungsstärke der anderen Mannschaften, bis auf Top-Favorit Waldzell, aktuell nicht wirklich einzuordnen ist, wissen wir nicht, wo wir stehen. Grundsätzlich streben wir aber eine klare Rangverbesserung an. Sollten wir gut starten, bricht vielleicht eine Euphorie aus, ist dann vielleicht sogar mehr möglich".

 

Wahl zum Spieler der Saison 2018/19

Transferliste

 

Günter Schlenkrich 

 

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