SV Schildorn: Starker Herbst mit fadem Beigeschmack

Nach einem fünften Platz im Vorjahr nahm der SV Schildorn unter Neo-Trainer Goran Stanisavljevic in der aktuellen Saison der 2. Klasse West Fahrt auf und landete in der Hinrunde am dritten Rang. Für die Schildorner wäre sogar mehr möglich gewesen, mit zwei Niederlagen in den letzten beiden Spielen verpasste der SV jedoch den Anschluss zu den beiden Top-Teams. "Wir wollten in der Tabelle vorne mitmischen und konnten unser Vorhaben auch realisieren. Nach einem sensationellen Start ist uns am Schluss aber leider die Luft ausgegangen. Ein in Summe starke Herbst hatte aufgrund der beiden Niederlagen auf der Zielgeraden aber einen faden Beigeschmack", erklärt der stellvertretende Sektionsleiter Stephan Hangler.

 

Sensationeller Start, aber schwacher Endspurt

Die Stanisavljevic-Elf startete mit fünf Siegen perfekt in die Saison und führte die Tabelle an. In den folgenden beiden Spielen sprang nur ein Punkt heraus, ehe der Drittplatzierte wieder in die Spur fand und in drei Runden sieben Zähler sammelte. Damit hatten die Schildorner ihr Pulver aber verschossen und mussten sich in den letzten beiden Spielen geschlagen geben. "Wir haben die günstige Auslosung genutzt, sind exzellent gestartet und waren am Anfang souverän. Danach haben sich die Gegner zusehends auf unser Spiel eingestellt, dennoch ist es nicht schlecht gelaufen. Leider sind wir in den letzten beiden Runden leer ausgegangen", so Hangler. "Das Match in Waldzell stand auf Messers Schneide und haben durch ein unnötiges Tor knapp verloren. Gegen Ampflwang hingegen haben wir einen rabenschwarzen Tag erwischt, war der vermeintliche Außenseiter einfach besser und hat verdient gewonnen".

 

Vorne zu wenig Tore

Der SV feierte vier Heimsiege und fuhr in der Fremde drei "Dreier" ein. Während die beiden Top-Teams aus Waldzell und Pattigham mehr Treffer bejubeln durften, kassierte nur der Herbstmeister weniger Gegentore. "Obwohl Sandor Kiss und Peter Buttinger gemeinsam 21 Mal getroffen haben, haben wir zu wenig Tore erzielt, die im Herbst ebenso wie die Niederlagen gegen Pattigham und Waldzell den Unterschied ausgemacht haben. Auch wenn wir auf der Zielgeraden den Anschluss verpasst haben, sind wir nicht unzufrieden. Wir haben uns eine vernünftige Ausgangsposition erarbeitet und sind nicht weit weg", meint der Funktionär.

 

Keine Transfers - Trainingslager in Schielleiten

In Schildorn wird sich der Kader der Winterpause vermutlich nicht verändern. "Wir verfügen über einen guten Kader, zudem rücken aus dem starken Reserve-Team immer wieder Spieler nach und beleben den Konkurrenzkampf. Demzufolge sind wir nicht auf der Suche nach Verstärkungen und planen keine Transfers", spricht Stephan Hangler von einem ruhigen Winter. Anfang Februar nimmt der Tabellendritte die Vorbereitung in Angriff, schlägt in den Semesterferien seine Zelte in der Steiermark auf und hält in Schielleiten ein Trainingslager ab.

 

Mit Zuversicht ins neue Jahr

Obwohl auf die beiden Erstplatzierten fünf Punkte fehlen, hat die Stanisavljevic die Hoffnung auf ein Mitmischen im Aufstiegskampf noch nicht aufgegeben. "Wir überwintern in Lauerstellung und nehmen uns für das neue Jahr viel vor. Sollte sich die Chance ergeben, in den Aufstiegskampf einzugreifen, wollen wir sie nutzen", so Hangler. "Wenn wir unser Potenzial abrufen, können wir jeden Gegner schlagen, somit ist in der Rückrunde noch etwas möglich. Sollten wir - im Gegensatz zur Hinrunde - den Herbstmeister und die Pattighamer schlagen können, wären wir wieder voll dabei. Wenn uns das nicht gelingt, haben wir mehr auch nicht verdient".

 

Transferliste

 

Günter Schlenkrich

 

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