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Nach "Goldenem Herbst" kämpft ASKÖ Ampflwang um ersten Aufstieg seit 2006

Nach einer soliden Rückrunde kam die ASKÖ Oberbank Ampflwang im Vorjahr als Vierter ins Ziel. In der aktuellen Saison der 2. Klasse West schalteten die Hausruckviertler einen Gang nach oben, sammelten im Herbst stolze 28 Punkte und überwintern als Dritter lediglich einen Zähler hinter dem zweiten Aufstiegsplatz. "In den vergangenen Jahren konnten wir uns sukzessive steigern, darum hatten wir uns im Sommer einiges vorgenommen und haben einen Top-Drei-Platz ins Visier genommen. Es ist überaus erfreulich, dass es bislang nahezu perfekt gelaufen ist und das Vorhaben realisieren konnten", spricht Sportchef Franz Eizinger von einem "Goldenen Herbst".

 

Bislang nur eine Niederlage

Die Kicker aus dem Bezirk Vöcklabruck kamen mit zwei Siegen exzellent aus den Startblöcken und fuhren auch am Ende der bärenstarken Hinrunde zwei "Dreier" ein. Nur im Derby in Zell musste sich die ASKÖ geschlagen geben, in den zwölf übrigen Spielen feierten die Mannen von Coach Christian Biel acht Siege und teilten mit dem Gegner vier Mal die Punkte. "Auch wenn die empfindliche 1:5-Derby-Niederlage weh getan hat, hat die im Sommer verjüngte Mannschaft sich weiterentwickelt und ist toll durch den Herbst gekommen. Es hat eigentlich alles gepasst. doch sucht man ein Haar in der Suppe findet man auch eines", spricht Eizinger vom einen oder anderen unnötigen Unentscheiden. So gab der Tabellendritte im Duell mit Konkurrent Pattigham in den Schlussminuten eine 2:0-Führung aus der Hand und musste sich mit einem Remis begnügen. Im Kräftemessen mit Herbstmeister Aurolzmünster war es hingegen umgekehrt, ergatterte die Biel-Elf nach einem 0:2-Rückstand noch einen Punkt.

Torfabrik der Liga - daheim noch ungeschlagen

Die Ampflwanger trafen bislang 55 Mal ins Schwarze und avancierten zur Torfabrik der Liga - für 39 Tore davon zeichneten Luca Brand, Emrah Becirovic und Gergö Timar verantworlich. "Die Rückkehr von Brand nach Ampflwang hat einiges bewirkt - Luca ist eine riesengroße Verstärkung und trägt zudem als Kapitän die Verantwortung. Zudem hatten wir Glück, dass Becirovic der Liebe wegen nach Ampflwang gezogen ist und der 25-jährige Bosnier voll eingeschlagen hat", weiß der Sportchef. Auch in der Defensive wussten die Hausrucklviertler zu gefallen, kassierten lediglich die Kicker aus Pattigham weniger Gegentore. In der Fremde feierte die ASKÖ drei Siege, auf eigener Anlage ist die Biel-Elf in dieser Saison noch ungeschlagen und konnte von sieben Heimspielen fünf gewinnen. "Wir sind mit dem Abschneiden rundum zufrieden und freuen uns außerordentlich, dass die jungen Spieler eine tolle Entwicklung genommen haben. Nach dem beeindruckenden Herbst steigt natürlich die Erwartungshaltung, wissen aber, wo wir herkommen und bleiben demütig", meint Franz Eizinger.

Mögliche Kadererweiterung - Trainingslager in Kroatien

Nach dem derzeit freiwiliigen Hallen-Training steht in Ampflwang Anfang Dezember ein Laktat-Test auf dem Programm. Nach dessen Auswertung müssen die Spieler ein entsprechendes Lauf-Programm absolvieren, ehe in der letztern Januar-Woche der Startschuss zur offiziellen Vorbereitung fällt. Im Rahmen der Aufbauzeit schlägt der Aufstiegsaspirant seine Zelte in Kroatien auf und hält Ende Februar ein Trainingslager in Rabac ab. Die Reise dorthin werden die "üblichen Verdächtigen" antreten. "Wir haben nicht vor, die Mannschaft großartig zu verändern. Der Kader ist aber nicht der größte, weshalb wir die Augen und Ohren offenhalten. Das heißt aber nicht, dass wir im Winter zwingend Transfers tätigen werden", sagt der Sportchef und freut sich, dass Benjamin Richter nach einer längeren berufsbedingten Pause im neuen Jahr wieder voll dabei sein wird.

Platz zwei im Visier

Nach dem bärenstarken Herbst möchte die ASKÖ in der Rückrunde den nächsten Schritt setzen und im Aufstiegskampf ein entscheidendes Wort mitreden. "Nach den bislang exzellenten Leistungen und der tollen Platzierung kann nur der zweite Rang das Ziel sein. Mit der nötigen Konstanz können wir dieses Ziel durchaus erreichen. Die Mannschaft hätte es sich verdient, eine Klasse höher zu kicken", hofft Franz Eizinger, in der Tabelle einen Platz nach oben klettern und im nächsten Sommer möglicherweise den ersten Aufstieg seit 2006 feiern zu können.


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