Nach Zittersieg in Zell/Pettenfirst, SV Schildorn weiterhin nicht zu stoppen

Fünf Spiele, fünf Siege, 15 Punkte - Der SV Schildorn marschiert unaufhaltsam an vorderster Front der 2.Klasse West. Auch im Auswärtsspiel beim SV Grün-Weiß Zell am Pettenfirst behielt man die schneeweiße Weste und feiert erneute einen Erfolg. Allerdings mussten die Schildorner um diesen wohl so zittern wie noch nie, denn die Heimischen aus Zell/Pettenfirst brachten den Spitzenreiter ordentlich ins Wanken. Doch der Tabellenführer zitterte sich schlussendlich zu einem 1:2-Auswärtssieg und nimmt auch bei starken Hausherren drei Punkte mit nach Hause. An Spannung war diese Begegnung wohl kaum zu überbieten.

Spitzenreiter mit verdienter Pausenführung

Die Gäste aus Schildorn waren von Beginn an bissiger als die Hausherren, sie zeigten mehr Engagement und kontrollierten das Spiel. Die Hausherren kamen nur behäbig in die Partie und konnten vorerst nur reagieren. Nach 26 Minuten besorgte dann David Hangler die verdiente Führung für den SV Schildorn. Nach einem Freistoß stieg er im Strafstoß am höchsten und brachte die Seinen mittels eines Kopfballs in Front. Die Verteidigung des SV Zell/Pettenfirst schlief in dieser Situation und wurde beinhart bestraft. Doch die Hausherren verdauten diesen Rückstand gut, in der 35. Minute hatten sie die große Chance zum Ausgleich durch Philipp Wenninger, doch Gäste-Torhüter Riepl verhinderte diesen sensationell. Kurz vor der Pause schlugen dann die Gäste erneut zu, und wieder dank eines schweren Abwehrfehlers der Hausherren. Sandor Alex Kiss war der Nutznießer und brachte sein Team in eine komfortable 0:2-Führung. Dies war dann auch der Pausenstand.

 

Schildorn wackelt, fällt aber nicht

Das Bild der zweiten Halbzeit war ein ganz anderes. Die Heimischen waren fortan williger, laufstärker und mutiger, während der SV Schildorn ihren Spielbetrieb nahezu einstellten. Der SV Zell/Pettenfirst dominierte die Partie und drängte auf den Anschlusstreffer, von den rund 100 Zusehern an der Sportanlage Ungenach angefeuert. Der Spitzenreiter aus Schildorn hielt dem Druck vorerst Stand, Torhüter Philip Riepl hielt seinen Kasten sauber. In der 77. Minute verloren die Gäste auch noch ihren Stürmer, Sandor Alex Kiss musste mit Gelb-Rot vorzeitig unter die Dusche. Die Hausherren drückten nun in Überzahl vehement auf das gegnerische Gehäuse, und in der 81. Minute wurde sie endlich dafür belohnt. David Wenninger kam über die linke Außenbahn, sah den freistehenden Philipp Wenninger und dieser netzte zum 1:2 ein. Hier ging noch was für die Hausherren, das wusste fortan jeder im Stadion. Der SV Schildorn verbarrikadierte sich am eigenen Strafraum und wollte diesen Sieg über die Zeit retten. Die Heimischen hatten Chancen im Minutentakt, die größte vergab Joker Valentin Brand kläglich aus fünf Metern. So zitterten sich die Schildorner über die Zeit und retteten diesen Sieg. Mit einerm hauchdünnen 1:2-Auswärtssieg hält man weiterhin beim Punktemaximum und liegt voll auf Kurs Richtung Aufstieg. Der SV Zell/Pettenfirst belohnte sich nicht für eine bärenstarke zweite Halbzeit, ein Unentschieden hätten sie hier mindestens verdient gehabt. Einzig allein die Chancenauswertung war zu bemängeln. Mit sieben Punkten liegen sie nun auf dem 5. Tabellenrang.

 

SV Zell/Pettenfirst - SV Schildorn 1:2 (0:2)

Sportanlage Ungenach, 100 Zuseher, SR Ozabor

Tore: P. Wenninger (81.) bzw. Hangler (26.), Kiss (38.)

 

Stimme zum Spiel:

Andreas Klein (Trainer SV Zell/Pettenfirst):

"In der ersten Halbzeit sind wir vieles schuldig geblieben, wir zeigten nicht das, was wir uns vorgenommen hatten. Der Gegner war bissiger und zweikampfstärker. Zur Pause waren sie auch verdient 0:2 vorne. Mit der zweiten Halbzeit bin ich sehr zufrieden, wir brachten all unsere Tugenden auf den Platz und brachten die Schildorner ins Wanken. Wir hatten Chancen im Minutentakt und hätten zumindest ein Remis verdient gehabt. Aber es wollte halt nicht sein, so steht das Ergebnis und wir müssen die Heimniederlage so hinnehmen."

 

Die Besten:

SV Zell/Pettenfirst: Philipp Wenninger (ST), Lukas Wenninger (LM), Pauschallob

SV Schildorn: Philipp Riepl (TW), David Hangler (IV) 

 

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