Bezirksliga Nord

Überraschender Trainerwechsel in Arnreit

In den vergangenen Jahren verzeichnete die Union Arnreit einen Höhenflug. Nach dem Aufstieg in die 1. Klasse Nord errangen die Mühlviertel auf Anhieb den Vizemeistertitel und holten in der darauffolgenden Saison zum großen Wurf aus. In der "verrückten Liga" ging die Union im Aufstiegskampf am letzten Spieltag als Sieger hervor und eroberte völlig überraschend den Meistertitel. In der Bezirksliga Nord endete der Arnreiter Höhenflug, der Aufsteiger absolvierte aber eine anständige Hinrunde, überwintert am zehnten Rang und wahrte die Chance auf den Klassenerhalt. "Mit dem Meistertitel hätten wir nicht gerechnet, war der Aufstieg quasi ein Betriebsunfall. Umso größer ist die Freude über die erste Saison in der Bezirksliga. Wie erwartet, ist es nicht einfach, wir sind aber auf einem guten Weg und wollen die Chance, in der Liga zu bleiben, nutzen", erklärt Sportchef Bernhard Reiter, der nach dem Ende der überaus erfolgreichen Ära von Herbert Zach, der sich aus privaten Gründen eine Auszeit nahm, überraschend einen neuen Trainer suchen musste.

 

Solidem Start folgte Pleitenserie

Mit je zwei Siegen und Niederlagen bilanzierte die Zach-Elf nach vier Runden ausgeglichen. In der Folge musste der Aufsteiger am Stück fünf Niederlagen einstecken, die Mühlviertler fanden aber aus der Krise und feierten drei Siege in Folge. Im letzten Match des Jahres fand die Arnreiter Siegesserie ein jähes Ende, zog die Union in Hellmonsödt gegen das Schlusslicht den Kürzeren. "Diese Niederlage hat weh getan, denn mit einem weiteren Dreier hätten wir wesentlich ruhiger überwintern können. Das ändert aber nichts daran, dass wir uns im Herbst, sieht man von der Pleitenserie ab, anständig präsentiert haben", so Reiter, der sich über drei Heimsiege freuen konnte - in der Fremde behielt der Tabellenzehnte zwei Mal die Oberhand. Während vier Mannschaften weniger Treffer erzielten, kassierten nur zwei Teams mehr Gegentore. "Wäre die Torbilanz eine bessere, würden wir in der Tabelle weiter oben stehen. Vorne hat uns das wochenlange Fehlen von Kevin Aiglstorfer geschmerzt. Unser Goalgetter, der in den letzten drei Jahren nahezu 100 Mal getroffen hat, war auf Hochzeitsreise. Wir haben immerhin 15 Punkte gesammelt, sind in Summe mit dem Abschneiden zufrieden und stehen in etwa dort, wo wir hingehören", meint der Sportchef. "Es wäre mehr möglich gewesen, haben zwei drei Spiele jedoch unglücklich verloren und aufgrund der fehlenden Erfahrung einige Punkte liegenlassen."

 

Neuer Trainer

Auf der Suche nach einem neuen Coach ist die Union Arnreit in der eigenen Liga fündig geworden, trägt seit Jahresbeginn mit Thomas Dollhäubl ein Trainer die Verantwortung, der in Hellmonsödt jahrelang erfolgreich tätig war. "In der Winterpause war kein Trainerwechsel geplant, nach dem Rücktritt von Herbert Zach stand Dollhäubl auf unserer Liste aber ganz weit oben. Zum einen ist er ein erfahrener Trainer, und zum anderen hat er bei bodenständigen Vereinen, wie auch unser Klub einer ist, ausgezeichnete Arbeit geleistet. Wir sind fest davon überzeugt, eine gute Wahl getroffen zu haben, auch wenn Dollhäubl zum Herbstausklang uns drei Punkte weggeschnappt hat", sagt Bernhard Reiter. "Der Kader hat sich im Winter nicht verändert, bleiben unserer Philosophie treu und arbeiten weiterhin vorwiegend mit den eigenen Spielern".

 

Trainingslager in Schielleiten - intensive Rückrunde

Seit 15. Januar bereitet sich die Union auf die entscheidende Phase der Meisterschaft vor. Nach einer 2:3-Pleite gegen Walding messen die Arnreiter am morgigen Sonntag im zweiten Testspiel mit Landesligist St. Magdalena die Kräfte. Anfang März schlagen die Kicker ihre Zelte in der Steiermark auf und halten in Schielleiten ein Trainingslager ab. Die Union Arnreit ist vom "Strich" nur durch zwei Punkte getrennt und schwebt demnach in Abstiegsgefahr, aufgrund des in der Tabelle dichgedrängten Feldes kann es im Frühjahr aber auch einige Plätze nach oben gehen. "Die erste Bezirksligasaison in der Vereinsgeschichte soll nicht die letzte sein. Auch wenn wir der Rückrunde gelassen entgegensehen und im Gegensatrz zu anderen Vereinen, wie Steyregg oder Ottensheim, keinen Druck verspüren, wollen wir die Klasse halten. Bei einem möglichen Abstieg würde die Welt aber nicht untergehen. Wir glauben an unsere Chance und sind zuversichtlich, auch am Ende der Saison über dem Strich zu stehen", so Reiter.

 

Transferliste

Testspiele-Übersicht

 

Günter Schlenkrich

 

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