Trainerwechsel in Wartberg/Aist

Im Vorjahr belegte die TSU Wartberg/Aist den neunten Platz, in der vergangenen Saison der Bezirksliga Nord kletterte die TSU in die obere Hälfte der Tabelle und kam als guter Sechster ins Ziel. Trotz einer soliden Saison endete nach nur einem Jahr die erfolgreiche Tätigkeit von Andreas Leitner. Ab sofort schwingt mit Matej Pavlovic, der zuletzt in Neumarkt/M. tätig war, der ehemalige Sportliche Leiter das Trainerzepter. "Leitner hat gute Arbeit geleistet, der Verein hat sich jedoch für eine Veränderung entschieden, dazu möchte ich mich aber nicht äußern", so Pavlovic.

 

Jede Menge Tore - vorne und hinten

Die Wartberger sammelten im Herbst starke 21 Punkte und holten in der Rückrunde 17 Zähler. "Hätten wir gegen Meister Blau-Weiß Linz und gegen Freistadt nicht gewonnen, wäre es in der enorm engen Liga gefährlich geworden, zumal in der Tabelle das Feld dicht gedrängt war. Aber es war eine gute Saison, ist der sechste Rang schwer in Ordnung", meint Matej Pavlovic. Die TSU erzielte 45 Treffer und kassierte ebenso viele Gegentore. Nur die Top-Fünf der Tabelle trafen öfter ins Schwarze - Christoph Kasbauer durfte sich gleich 17 Mal als Torschütze feiern lassen. "Vorne hate es super geklappt, hinten hingegen haben wir viel zu viele Tore erhalten. Wir haben nur zwei Mal mit dem Gegner die Punkte geteilt, dafür aber zwölf Spiele gewonnen und ebenso viele verloren, hat trotz der guten Platzierung die nötige Stabilität gefehlt", weiß der neue Trainer, wo der Hebhel anzusetzen ist. Der Sechstplatzierte feierte sieben Heimsiege und fuhr in der Fremde fünf "Dreier" ein. "Wir haben immerhin 38 Punkte geholt, sind am sechsten Platz gelandet und mit dem Abschneiden überaus zufrieden", so Pavlovic.

 

(Noch) keine Transfers

Bis auf den Trainerwechsel hat sich in Wartberg in der noch jungen Sommerpause bislang noch nichs getan. "Auch in den vergangenen Jahren hat sich in der Übertrittszeit kaum bis gar nichts getan, das ist in diesem Sommer nicht anders. Derzeit steht noch nichts fest, mehr als ein Zu- und Abgang ist aus heutiger Sicht aber nicht zu erwarten. In Wartberg wird traditionell vorwiegend auf die eigenen Spieler gesetzt und werden diesen Weg auch weiterhin beschreiten. Demzufolge ist meine vorrangige Aufgabe, die jungen Spieler zu entwickeln und in die Mannschaft zu integrieren", weiß der Neo-Coach.

 

"Unsere Liga ist eine gefährliche"

Am 8. Juli nimmt der Tabellensechste die Vorbereitung in Angriff und bestreitet am 19. Juli gegen OÖ-Liga-Absteiger SC Marchtrenk das erste Testspiel. Nach einer soliden Saison strebt die TSU Wartberg auch in der kommenden Meisterschaft eine positive Platzierung an. "Wir stellen keinen Anspruch auf ein Mitmischern im Spitzenfeld der Tabelle, wollen uns in der neuen Saison aber wenn möglich wieder in der oberen Hälfte präsentieren und hätten nichts dagegen, den sechsten Rang zu wiederholen", meint Matej Pavlovic. "Grundsätzlich geht es vor allem darum, die Anzahl der Gegentore zu minimieren, zudem wollen wir uns von Beginn an von den hinteren Plätzen weitgehend fernhalten. Aber unsere Liga ist eine gefährliche - ist man nicht vorne dabei, schwebt man zumeist in Abstiegsgefahr. Auch wenn es nicht einfach wird, wollen wir wieder eine gute Rolle spielen."

 

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