Union Königswiesen: "Haben in einer gefährlichen Liga eine tadellose Saison absolviert"

Im letzten Sommer feierte die Union Königswiesen in der 1. Klasse Nord-Ost den Meistertitel. Nach der Rückkehr in die Bezirksliga Nord lieferte die Mannschaft von Trainer Stefan Hintekörner eine ansprechende Performance ab, kam als Siebenter ins Ziel und landete genau in der Mitte der Tabelle. "Mit ein paar Punkte mehr wäre eine bessere Platzierung möglich gewesen, hätten wir aber einige Zähler weniger geholt, hätte der Hut bis zum Schluss gebrannt. Da über weite Strecken der Meisterschaft die meisten Mannschaften in Abstiegsgefahr schwebten, haben wir in einer gefährlichen Liga eine tadellose Saison absolviert und sind zufrieden", erklärt Sport-Koordinator Franz Hofbauer.

 

Perfekter Endspurt

Der Aufsteiger sammelte im Herbst 17 Punkte und holte in der Rückrunde sogar 20 Zähler. Die Hinterkörner-Elf feierte sechs Heimsiege und fuhr in der Fremde fünf "Dreier" ein. "Obwohl wir relativ stabil durch die Saison gekommen sind, waren wir lange Zeit in Abstiegsgefahr, konnten mit zwei Siegen in den letzten beiden Spielen aber noch in die obere Tabellenhälfte klettern. Die Mannschaft hat sich gut verkauft und ist in der Liga wieder angekommen", so Hofbauer. Während nur vier Teams weniger Gegentore kassierten, durften lediglich zwei Mannschaften weniger Treffen bejubeln. "Die Tor-Bilanz bringt zum Ausdruck, dass die Liga gefährlich und verrückt ist. Denn wir haben relativ viele Tore erzielt und nicht wenige erhalten. Aber grundsätzlich hat es gepasst und haben in vielen Spielen starke Leistungen abgeliefert", spricht der Funktionär unter anderem den Sieg gegen Meister Blau-Weiße Jungs an.

 

Zwei Zugänge - Torwart Baumgartner hängt Handschuhe an den Nagel

In der noch jungen Sommerpause hat sich in Königswiesen bislang nicht allzu viel getan. Mit nur 31 Jahren beendet Torwart Josef Baumgartner seine Karriere, der starke Keeper hängt aus beruflichen Gründen die Handschuhe an den Nagel. Mit Patrick Pilgerstorfer, der bei OÖ-Ligist Pregarten tätig war, steht ein neuer Schlussman zur Verfügung. Zudem wechselt Robert Hackl von Pierbach/Mönchdorf nach Königswiesen, nach einem Kreuzbandriss ist der Offensivspieler aber noch nicht topfit. "Das Transferprogramm ist noch nicht abgeschlossen, wird vermutlich noch ein Spieler zu uns stoßen", erwartet Franz Hofbauer einen weiteren Transfer.

 

"Wollen eine sorgenfreie Saison spielen"

Am kommenden Montag nehmen die Königswiesener das Training wieder auf und bestreiten am 6. Juli gegen Weitersfelden das erste Testspiel. Nach einer anständigen Saison möchte die Union das Abstiegsgespenst auch in der neuen Punktejagd auf Distanz halten. "Wir verspüren keine Lust, in den Abstiegskampf verwickelt zu werden und wollen eine weitgehend ruhige und sorgenfreie Saison spielen. Sollten wir wieder in der Mitte der Tabelle landen, wären wir zufrieden. Vielleicht gelingt es uns sogar, am Vorderfeld zu schnuppern. In dieser Liga ist alles möglich und kann mit einigen Siegen vorne dabei sein, mit einer Negativ-Serie hingegen wird man in der Tabelle aber ebenso rasch durchgereicht", erwartet Franz Hofbauer auch in der kommenden Meisterschaft eine ungemein ausgeglichene Liga.

 

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