TSU Hofkirchen/M.: "Haben im Kollektiv nicht überzeugt"

Trotz einer mäßigen Rückrunde kam die TSU Hofkirchen/M. im Vorjahr als Vierter ins Ziel. Im Herbst konnte sich die Mannschaft voin der Trainer Peter Wiesinger nicht steigern, im Gegenteil. Die Mühlviertler sammelten in der Hinrunde der Bezirksliga Nord lediglich zehn Punkte, überwintern am "Strich" und sind von einem fixen Abstiegsplatz nur aufgrund der um einen Treffer besseren Tordifferenz getrennt. "Wir hätten uns wie in den letzten Jahren in der Tabelle eher vorne gesehen, aber es ist ganz anders gekommen. Über weite Strecken haben wir nicht schlecht gespielt, waren aber nicht clever uns konsequent genug", erklärt Sektionsleiter Martin Pirkelbauer.

 

Im Herbst nur zwei Siege - in der Fremde seit 4. Mai ohne "Dreier"

Nur gegen Gallneukirchen und gegen Haibach fuhr die Wiesinger-Elf einen "Dreier" ein, in den übrigen elf-Spielen musste die TSU sieben Niederlagen einstecken und mit dem Gegner vier Mal die Punkte teilen. "Es ist uns nicht gelungen, aus dem Negativ-Flow der Frühjahrssaison herauszukommen. Wir haben im Sommer zwei Spieler verloren und wollten die Abgänge im Kollektiv kompensieren. In der Breite sind wir gut aufgestellt, die Jungen sind aber noch nicht so weit. Zudem haben die Leistungsträger ihr Potenzial nicht abgerufen bzw. hatten mit einem Formtief zu kämpfen", so Pirkelbauer. Acht der zehn bislang gesammelten Punkte holte der Tabellenzwölfte auf eigener Anlage, in der Fremde sind die Hofkirchener seit 4. Mai sieglos und zogen in den letzten neun Auswärtsspielen sieben Mal den Kürzeren. "Im Frühjahr haben wir in der Fremde reichlich gepunktet, im Herbst nicht. Dennoch kann man von einer Auswärtsschwäche nicht sprechen, denn wir warten auch daheim keine Macht. Wichtig ist, wie man auftritt und das hat bislang daheim und auswärts nicht gepasst", meint der Sektionsleiter.

 

Jede Menge Gegentore

Während zwei Mannschaften weniger Treffer bejubeln durften, kassierten lediglich die Kicker aus Ottensheim mehr Gegentore. "In den vergangenen Jahren haben wir relativ wenige Gegentore erhalten, im Herbst aber viel zu viele. Die alleinige Schuld darf man aber nicht der Defensive zuschreiben. Zum einen haben wir vorne nicht konsequent genug verteidigt, und zum anderen mussten wir verletzungsbedingt mit Daniel Reiter und Fabian Mairhofer zwei wichtige Verteidiger vorgeben. Zudem haben wir vorne zahlreiche Chancen vergeben und somit im Kollektiv nicht überzeugt", weiß Martin Pirkelbauer. "Wenn es nicht läuft, kommt bekanntlich alles zusammen, fehlt auch das nötige Glück. So haben wir des Öfteren einen Vorsprung nicht ins Ziel gebracht und Punkte leichtfertig liegenlassen. Wie etwa im Spiel gegen Ottensham, als wir nach einer 2:0-Führung verloren haben. Die Mannschaft ist aber intakt und hat im einen oderen Match einen klaren Rückstand aufgeholt".

 

Mögliche Verstärkungen

Beim Traingsauftakt wird Coach Wiesinger möglicherweise eine Verstärkung begrüßen können. "Wir halten die Augen und Ohren offen und sind nicht abgeneigt, Transfers zu tätigen, holen aber nur Spieler, die uns sofort weiterhelfen können. Wir bevorzugen die regionale Lösung, blicken aber auch über die Grenzen. Es kann durchaus sein, dass wir uns im Winter verstärken, es ist aber genauso gut möglich, dass wir mit einem unveränderten Kader in die Rückrunde gehen", so Pirklbauer. "Wir tätigen nur Transfers, die sinnvoll und leistbar sind".  

 

Trainingslager am Faaker See - Zuversicht in Hofkirchen

Am 20. Januar fällt der Startschuss zur Vorbereitung. Anfang März schlagen die Kicker ihre Zelte in Kärnten auf und halten am Faaker See ein Trainingslager ab. Obwohl die TSU in akuter Abstiegsgefahr überwintern, blicken die Hofkirchener der entscheidenden Phase der Meisterschaft vorsichtig optimistisch entgegen. "Wir sind uns der Gefahr bewusst und stellen uns der Aufgabe. Aus heutiger Sicht geht es vor allem darum, die Abstiegszone so rasch wie möglich zu verlassen und den elften Rang zu erreichen, wäre es vermessen, von einer besseren Platzierung zu sprechen. Zudem macht es keinen großen Unterschied, ob man als Elfter oder Neunter ins Ziel kommt. Dennoch sind wir fest davon überzeugt, den Abstiegskampf zu meistern. Um dieses Ziel zu erreichen, sollten wir aber gut in die Rückrunde starten und im Frühjahr die Sechs-Punkte-Spiele gewinnen", sagt der Sektionsleiter.

 

Transferliste

 

Günter Schlenkrich


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