Union Arnreit: "Die ersten drei Spiele sind richtungweisend"

Nach einer starken Rückrunde kam die Union M-TEC Arnreit im Vorjahr als Achter ins Ziel. In der aktuellen Saison der Bezirksliga Nord widerlegt die Mannschaft von Trainer Thomas Dollhäubl bislang die alte Fußballweisheit, wonach das zweite Jahr nach einem Aufstieg das schwierigere sei, und überwintert als Dritter nur einen Punkt hinter dem möglichen Relegationsplatz. "Wir sind mit dem Ziel in die Saison gestartet, die Klasse halten zu wollen. Meine Mannschaft konnte dieses Vorhaben eindrucksvoll realisieren, ist weitgehend stabil den Herbst gekommen und hat die Erwartungen weit übertroffen", ist der Coach überaus zufrieden.

 

Erfolgreicher Start und krönender Abschluss

Die Union kam ausgezeichnet aus den Startblöcken und feierte in den ersten vier Runden drei Siege. In den folgenden vier Spielen blieben die Arnreiter ungeschlagen, mussten mit dem Gegner aber drei Mal die Punkte teilen. Auf der Zielgeraden zeigte der Pfeil nicht immer in die richtige Richtung, standen zwei Siegen ebenso viele Niederlagen gegenüber, ehe die Dollhäubl-Elf im letzten Match Herbstmeister Freistadt die erste Niederlage beibrachte. "Wir hätten eine derart erfolgreiche Hinrunde nicht erwartet, aber es ist über werite Strecken super gelaufen. Doch ausgerechnet bei unserer besten Saisonleistung mussten wir unsere höchste Niederlage einstecken. Aber so ist der Fußball", spricht derCoach die 1:4-Schlappe gegen seinen Ex-Verein aus Vorderweißenbach an. "Auch wenn der Aufstieg kein Thema ist und auch nicht passieren wird, wäre sogar noch mehr möglich gewesen, haben einige Punkte aber leichtfertig liegenlassen. So waren wir beim torlosen Remis in Gallneukirchen grottenschlecht. Gegen Wartberg wurden wir für unsere Nachlässigkeit bestraft und haben kurz vor Schluss den Ausgleich kassiert. In den übrigen Spielen hat die Mannschaft zumeist starke Leistungen abgeliefert".

 

Daheim eine Macht - kompakte Defensive

Die drei bisherigen Niederlagen musste der Drittplatzierte durchwegs in der Fremde einstecken, vor heimischer Kulisse ist die Union aber eine Macht. Die Arnreiter sind auf eigenem Platz seit 20. April 2019 ungeschlagen und fuhren in den letzten elf Heimspielen nicht weniger als zehn "Dreier" ein. "Natürlich freue ich mich über die enorme Heimstärke, andererseits kann ich die Auswärtsschwäche nicht wirklich erklären. Dabei konnten wir das erste Auswärtmatch in Hofkirchen gewinnen, in den folgenden fünf Spielen sind in der Fremde aber lediglich zwei Punkte herausgesprungen", weiß Dollhäubl, wo der Schuh drückt. Während gleich sieben Mannschaften mehr Treffer bejubeln durften, kassierte lediglich der Herbstmeister weniger Gegentore. "Wir haben nur 20 Mal getroffen, das ist für einen Tabellendritten eigentlich viel zu wenig. Dennoch mache ich mir keine Sorgen, da wir zu unseren Chancen kommen und es lediglich an deren Verwertung hapert. In der Defensive hat es ganz gut funktioniert. Hättren wir gegen Vorderweißenbach nicht vier Tore erhalten, wäre diese Bilanz noch besser ausgefallen", meint Thomas Dollhäubl.

 

Keine Transfers - Trainingslager in Schielleiten

Beim Trainingsauftakt wird Arnreits Übungsleiter die "üblichen Verdächtigen" begrüßen können. "Wir haben mit einem Mittelfeldspieler Gespräche geführt, ein möglicher Transfer hat sich jedoch zerschlagen. Aus diesem Grund wird sich im Winter nichts tun, sind aus heutiger Sicht weder zu- noch Abgänge zu erwarten", spricht Dollhäubl von einer ereignislosen Übertrittszeit. Am 24. Januar wird in Arnreit das Training wieder aufgenommen und am 8. Februar gegen Neustift das erste Testspiel bestritten. Am 5. März reisen die Kicker in die Steiermark und halten in Schielleiten ein Trainingslager ab.

 

"Der Aufstieg ist kein realistisches Ziel"

Obwohl das Abstiegsgespenst bislang um Arnreit einen weiten Bogen gemacht hat, hebt der Trainer warnend den Zeigefinger. "Im Fußball ist bekanntlich alles möglich, demnach sollten wir gut in die Rückrunde starten und ehestmöglich die 30-Punkte-Marke knacken". Während die Abstiegszone weit entfernt ist, trenn die Arnreiter vom Aufstiegs-Relegationsplatz nur ein einziger Punkt. "Natürlich schielen wir vorsichtig nach oben, der Aufstieg ist jedoch kein realistisches Ziel", hält Thomas Dollhäubl den Ball flach". Wir sind den Mannschaften aus unserem Bezirk im Herbst auf Augenhöhe begegnet und werden weiterhin versuchen, mit Lembach und Putzleinsdorf mitzuhalten bzw. dranzubleiben. Die ersten drei Spiele sind richtungweisend und werden nach den Partien gegen Hofkirchen, in Hellmonsödt und gegen Lembach wissen, wohin die Reise gehen kann".

 

Transferliste

 

Günter Schlenkrich 

 

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