Union Putzleinsdorf: "Wollen ruhige Rückrunde spielen und vielleicht am zweiten Platz schnuppern"

Im Vorjahr musste die Union Putzleinsdorf bis zum Schluss um den Klassenerhalt kämpfen. konnte erst am letzten Spieltag die Abstiegszone verlassen und kam als Elfter ins Ziel. Unter Neo-Trainer Adis Mujkanovic zeigt der Pfeil in die andere Richtung, absolvierten die Mühlviertler in der Bezirksliga Nord eine starke Hinrunde und kletterten in der Tabelle bis auf den vierten Platz nach oben. "Unter dem neuen Coach war die Mannschaft zunächst in einem Flow, hatten dann einen Hänger, hat auf der Zielgeraden aber wieder in die Spur gefunden und ist in Summe ausgezeichnet durch den Herbst gekommen", ist der stellvertretende Obmann, Alexander Mager, zufrieden.

 

Perfekter Start und starker Endspurt

Mit vier Siegen kam die Mujkanovic-Elf exzellent aus den Startblöcken, hatte dann aber mit einem Hänger zu kämpfen und musste in den folgenden sechs Runden vier Niederlagen einstecken. Nach der Durststrecke überzeugten die Putzleinsdorfer mit einem starken Finish und sammelten in den letzten drei Spielen sieben Punkte. "Nach dem Trainerwechsel hat alles gepasst und sind sensationell gestartet. Dann hatten wir jedoch mit Verletzungen bzw. Ausfällen zu kämpfen und sind etwas außer Tritt geraten. Wichtig war, dass die Mannschaft in den letzten Spielen den verlorenen Faden wieder aufgenommen, ordentlich gepunktet und sich eine ausgezeichnete Ausgangsposition verschafft hat", so Mager.

 

Probleme in der Offensive

Der Viertplatzierte feierte drei Heimsiege und fuhr in der Fremde sogar vier "Dreier" ein. Während sechs Mannschaften öfter ins Schwarze trafen, kassierten fünf Teams weniger Gegentore. "Wir haben 21 Tore erhalten, die Performance der Defensive war aber über weite Strecken aber in Ordnung. Vorne haben wir uns jedoch schwer getan und nicht allzu oft getroffen. Die eher mäßige Trefferausbeute ist damit zu begründen, dass Torjäger Matyas Markytan zunächst mit einem Formtief zu kämpfen hatte und dann aufgrund eines Bändereinrisses im Sprunggelenk nicht fit war", weiß der Funktionär. "Wolfgang Rannetbauer hinbgegen hat nach seiner Rückkehr aus Hofkirchen eine bärenstarke Performance abgeliefert und war ein absoluter Leistungsträger".

 

Zwei Rückkehrer und ein Abgang - Trainingslager in Kapfenberg

Nach einem Auslandsstudium in Kolumbien und Peru steht Rupert Aichbauer im neuen Jahr wieder zur Verfügung. Zudem kehrt Mirza Ramadanovic von St. Peter/Wimberg an seine alte Wirkungsstätte zurück und gehört dem erweiterten Kader an. Der 36-jährige Igor Nitriansky ist im Frühjahr hingegen nicht mehr dabei. "Es rücken einige Talente aus dem U16-Team nach und sind nicht auf der Suche nach Verstärkungen, verschließen uns aber auch nicht vor einem möglichen Transfer, zumal sich in einer Übertrittszeit immer etwas ergeben kann", meint Alexander Mager. Am gestrigen Dienstag nahm die Union die Vorbereitung in Angriff und bestreitet am 1. Februar gegen Schweinbach das erste Testspiel. In den Semesterferien reisen die Kicker in die Steiermark und halten in Kapfenberg ein Trainingslager ab.

 

"Wollen die 30-Punkte-Marke schnellstmöglich knacken"

Obwohl die Mujkanovic-Elf als Vierter überwintert, ist man in Putzleinsdorf wachsam. "Wir haben im Herbst 2018 19 Punkte geholt und waren dann in akuter Abstiegsgefahr. In dieser Saison ist die Tabellensituation ein wenig anders, dennoch geht es vor allem darum, schnellstmöglich die 30-Punkte-Marke zu knacken. Grundsätzlich gehen wir nicht davon aus, dass es im Frühjahr gefährlich wird, hoffen aber auf einen ähnlich guten Start wie im Herbst", so Mager. "Wir wollen eine ruhige Rückrunde spielen, möchten uns aber auch in der entscheidenden Phase der Meisterschaft im oberen Tabellendrittel präsentieren. Da der Zweite aus Lembach nur zwei Punkte mehr am Konto hat, können wir vielleicht am Relegationsplatz schnuppern".

 

Transferliste OÖ Bezirksliga Nord

 

Günter Schlenkrich


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